LOGINDas Penthouse roch nach Sex, chinesischem Takeaway und dem schwachen metallischen Hauch des Triumphes, der noch in der Luft hing von der Vorstandssitzung am Nachmittag zuvor. Emma lag nackt ausgestreckt auf dem riesigen Couch-Sofa, ihr prall gefüllter Bauch und der glänzende Kragen um ihren Hals. Marcus und Ryan hatten sich endlich von den Geschäftspapieren losgerissen, nur um zu erkennen, dass der echte Krieg – der seit der allerersten Zeit, als ihre Münder sich vor Jahren über ihr getroffen hatten – immer noch zwischen ihnen brannte.Marcus ruhte am einen Ende, die Beine lang ausgestreckt, das Hemd unbeschnürt, sodass die V-Form der Muskeln sichtbar wurde, die sich in seine Hosen zog. „Sie gehört mir, sie zuerst zu brechen“, sagte er mit tiefer, scharfer Stimme voller dieser bekannten Besitzgier. „Drei Tage sind vergangen, seit ich sie allein hat tropfen sehen, wie sie mir die Schenkel herunterläuft.“Ryan biss die Zähne zusammen. Er saß am anderen Ende, Krawatte längst weg, Ärmel h
Das Voss-Apex-Boardroom roch nach poliertem Walnussholz, teurem Kaffee und dem metallischen Aroma der Angst. Emma Voss saß am Kopf des langen Tisches in dem oversized schwarzen Hemd, das ihren schwangeren Bauch immer noch kaum bedeckte, und das permanente Halsband glühte wie eine Brandmarkung unter den eingelassenen Lichtern. Marcus und Ryan flankierten sie in zwei schwarzen Anzügen, einer davon noch nass von der Dusche, die sie kurz vor der Versammlung mit ihr geteilt hatten. Die Abstimmung zur Fusion stand kurz bevor. Die Stadt beobachtete. Die Welt würde bald erfahren, wer sie jetzt besaß. Der CEO, Harlan Voss (kein Verwandter, aber er handelte, als ob er einer wäre), schob ein Tablet über den Tisch. „Herren… Damen. Das ist der finale Schritt. Die Fusion schließt um 12 Uhr, wenn wir die Übernahme genehmigen. Apex blutet seit Monaten schwarz. Ein weiteres Quartal und das gesamte Imperium“ Emma schnitt ihm das Wort ab, ihre Stimme ruhig und tödlich. „Ich habe Beweise.“ Sie tippt
Emmas Wohnung war dunkel und kalt.Das Glimmen der Stadt sickerte durch die bodentiefen Fenster, doch innen fühlte es sich an wie ein Grab. Drei Stunden, vielleicht vier, seit Ryan sie aus dem Penthouse wie ein ergebenes Preisstück getragen hatte. Das viel zu große Shirt klebte noch an ihren Kurven, der Kragen glänzte feucht an ihrer Kehle. Sie saß auf der Bettkante, Knie angezogen, eine Hand schützend über dem sich ausbreitenden Wölbchen, die andere fuhr mit den winzigen Dehnungsstreifen entlang, die Marcus schon die Nacht zuvor geküsst hatte.Die Stille presste sich auf sie.Kein Marcus. Kein Ryan. Nur das Echo der Stadt und das Pochen zwischen ihren Schenkeln, das noch nicht ganz verblasst war.Ein leises Klicken ertönte von der Eingangstür.Sie erstarrte.Das Schloss drehte sich. Die Tür öffnete sich.Marcus trat zuerst ein, die Augen huschten durch den Raum, als erwartete er, sie könnte verschwunden sein. Er trug einen maßgeschneiderten Anzug aus Charcoal, die Krawatte bereits ge
Ryan Voss tat nie etwas halbherzig.Der Augenblick, als Emma nackt aus der Dusche trat – noch immer mit Marcus’ Sperma ihre Schenkel hinunterrinnend – änderte sich die Luft im Penthouse schlagartig. Marcus war früher für einen spätabendlichen Deal aufgebrochen, um die Voss-Apex-Fusion abzuschließen, und hatte sie beide allein in der dunklen Luxuswohnung zurückgelassen. Ryan stand mitten im Wohnzimmer, das Hemd offen, die Krawatte gelockert, die Augen bereits glühend vor dem Hunger, der sich seit der Orgie im offenen Fenster im Boardroom angestaut hatte.„Du gehörst jetzt uns“, sagte er mit tiefer, rauer Stimme. „Schwanger. Mit dem Halsband. Gezeichnet. Und die Stadt weiß immer noch nicht die Hälfte davon.“Emma griff nach ihrem Overshirt, das ihre werdende Wespentaille kaum bedeckte. „Ryan, es ist spät. Ich bin müde.“Er überquerte den Raum in drei Schritten, packte ihr Kinn und küsste sie hart genug, um blaue Flecken zu hinterlassen. Der Kuss schmeckte nach Whiskey und Besitz. Als er
Das Penthouse war still außer dem tiefen Summen der Stadt weit unten, ein ferner Herzschlag, der dem hastigen Rhythmus in Emmas Brust entsprach. Sie stand auf dem Balkon in nichts als einem von Ryans viel zu großen Hemd, der Saum streifte die Oberseiten ihrer Oberschenkel, der Stoff trug noch den schwachen Duft seines Aftershaves vermischt mit dem muskyen Rest der Nacht zuvor. Ihre Hand ruhte auf ihrem kleinen, aber wachsenden Bauch, die Finger zeichneten träge Kreise über die glatte Kurve, die in den letzten Wochen gerade erst leicht angehoben hatte. Die Nachtluft kühlt gegen ihre nackten Beine, trug das Versprechen des Herbstes mit einem Hauch von Regen. Sie starrte auf die funkelnden Lichter der Stadt – Hunderte Fenster zwinkerten zurück wie wache Augen – und versuchte, alles zu begreifen, was in den letzten Monaten geschehen war. Die feindliche Übernahme war mit ihrem gestohlenen Beweismaterial neutralisiert, der Vorstand hatte zugunsten von ihnen abgestimmt, und der neue Vertrag
Emma saß auf der Kante der Badewanne, der kalte Fliesen presste sich gegen ihre Oberschenkel, während sie auf die zwei rosa Linien auf dem Schwangerschaftstest starrte. Dann die zweite. Dann die dritte. Alle identisch. Positiv. Alle. Der Teststreifen fühlte sich schwerer an, als er es je hätte dürfen, als ob das Plastik selbst die Wahrheit, die sie Monate lang hatte hören wollen, niederdrückte.Nach Monaten bewusster Zuchtgespräche – roher, ungeschützter Sex bei jeder Gelegenheit, die Männer absichtlich immer wieder Samen in sie spritzten, ob im Vorstandsbüro, im Spielraum oder mitten in der Nacht – war sie schwanger. Die Erkenntnis traf sie wie eine Welle: Sie hatten das bewirkt. Nicht zufällig, sondern durch Plan. Jedes Mal, wenn Marcus ein Knurren ausstieß wie „Fülle diesen Uterus, bis er voll ist von uns“, jedes Mal, wenn Ryan tief in sie stieß und erklärte, sie gehöre beiden, hatten sie auf genau diesen Moment gezählt. Und jetzt war er da.Ihre Hände zitterten violent, als sie au







