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Kapitel 6

作者: Ava Sterling
last update 公開日: 2026-10-04 14:51:10

Sadie erwachte wieder allein.

Die Laken rochen noch immer nach ihm. Ihr Körper trug den tiefen, anhaltenden Schmerz von der Nacht zuvor an Stellen, die selbst das Liegen still zu einer Erinnerung machten. Sie starrte lange an die Decke, hörte das stille Haus und versuchte sich zu erinnern, wann genau der Moment gekommen war, in dem sie nicht mehr so hart gekämpft hatte wie früher.

Die Tür öffnete sich.

Dominic kam herein, schon für den Tag angezogen – dunkle Hosen, weißes Hemd, Ärmel hoch
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  • VERBOTENE LUST: MEIN SCHWIEGERVATER   Kapitel 10

    Das Abendessen war um sieben Uhr.Sadie verbrachte die Stunden zwischen dem Arbeitszimmer und dem Speisezimmer damit, dieselbe Strecke des Korridors entlangzugehen, bis sich das Licht draußen änderte. Das alte Lederbuch blieb die ganze Zeit in ihren Händen. Sie öffnete es nicht wieder. Sie musste es nicht. Die markierten Seiten hatten bereits ihre Arbeit getan.Um halb sieben ging sie nach oben, duschte und zog das weiche Kleid an, das zu ihrer Uniform geworden war. Nichts darunter. Sie stand lange vor dem Spiegel, sah der Frau zu, die ihr zurückstarrte – demselben Gesicht, demselben Körper, und doch hatte sich etwas in den Augen so verschoben, dass sie es nicht mehr als vorübergehend vortäuschen konnte.Um sieben Uhr ging sie die Treppe hinunter.Dominic saß bereits am Kopf des langen Tisches. Zwei Plätze waren gedeckt. Kerzenlicht weichte die Kanten des Raums auf. Er sah auf, als sie eintrat, nahm das Kleid wahr, den sorgfältig zusammengesetzten Ausdruck, und bedeutete dem Stuhl zu

  • VERBOTENE LUST: MEIN SCHWIEGERVATER   Kapitel 9

    Das Buch wartete auf dem Bibliothekschreibtisch genau wie er gesagt hatte.Es war alt, der Lederumschlag weich an den Kanten abgenutzt, die Seiten dünn und leicht vergilbt. Ein einzelnes schwarzes Band markierte einen Abschnitt in der Nähe der Mitte. Sadie saß in dem Lederlehnstuhl am Fenster, dem gleichen Stuhl, den sie in den frühen Tagen benutzt hatte, als sie noch glaubte, einen Teil von sich selbst abgetrennt halten zu können, und öffnete ihn an der markierten Stelle.Der Text war dicht. Philosophisch. Er sprach von Besitz nicht als Diebstahl, sondern als Form von Verantwortung – davon, wie etwas, das vollständig beansprucht wird, sich selbst um die Hand, die es hält, neu formt. Es gab Passagen über den Unterschied zwischen Besitz und Zugehörigkeit, über die stille Gewalt des vollständigen Gesehenwerdens, sodass Widerstand eine Art Darbietung wird.Sadie las langsam. Bestimmte Zeilen blieben hängen.*Das gesammelte Objekt bleibt durch den Akt der Sammlung unverändert. Es beginnt,

  • VERBOTENE LUST: MEIN SCHWIEGERVATER   Kapitel 8

    Sadie schlief nicht gut.Domnics Bett war größer als das, an das sie gewöhnt war, die Laken schwerer, die Matratze fester. Er hatte sie gezogen, sobald die Lichter ausgingen, einen Arm fest um ihre Taille verschränkt, seine Brust fest gegen ihren Rücken, sein Atem gleichmäßig an der Nackenbeuge. Er hatte sie nicht sexuell berührt. Er hatte sie nur festgehalten, als ob der körperliche Anspruch der vorherigen Nächte nicht mehr der Punkt wäre.Sie hatte lange wach gelegen und ihm beim Atmen zugehört, die langsame Bewegung seines Brustkorbs gespürt und versucht zu entscheiden, was sie ihm am Morgen ein einziges wahres Ding geben konnte, das sie nicht alles kostete.Sie muss irgendwann eingeschlafen sein, denn das nächste, was sie spürte, war das blasse Morgenlicht und das stilles Bewusstsein, dass er schon hinter ihr wach war.Seine Hand ruhte auf ihrem nackten Bauch. Sein Mund war nah an ihrem Ohr.„Guten Morgen.“Sadies Stimme kam rau heraus. „Morgen.“„Du erinnerst dich, was ich gefrag

  • VERBOTENE LUST: MEIN SCHWIEGERVATER   Kapitel 7

    Das Telefon lag auf dem Nachttisch wie eine geladene Waffe. Sadie hatte es seit dem Tag, an dem Dominic es ihr in die Hand gelegt hatte, nicht mehr berührt. Sie hatte es die Treppe hinaufgetragen, es hingestellt und es angestarrt, bis das Licht draußen verblasste. Anrufen sollte ihre Mutter das einfachste der Welt sein. Stattdessen fühlte es sich an, als würde sie auf dünnes Eis treten. Sie wartete bis spät vormittags, als das Haus still war und Dominic sie nach dem Frühstück allein gelassen hatte mit nur einer Anweisung: „Wenn du entscheidest, es zu benutzen, tust du es im Studium. Auf Lautsprecher. Mit mir dabei.“ Um elf Uhr vierzig ging sie mit dem Telefon in der Hand die Treppe hinunter. Dominic war bereits hinter dem Schreibtisch, sah etwas auf einem Tablet nach. Er sah auf, als sie eintrat, nahm das Telefon wahr und zeigte einfach auf den Stuhl gegenüber ihm. Sadie setzte sich. Ihr Puls hämmerte in ihren Ohren. „Ein Anruf“, sagte er. „Wöchentlich. Du wirst ihr nicht

  • VERBOTENE LUST: MEIN SCHWIEGERVATER   Kapitel 6

    Sadie erwachte wieder allein. Die Laken rochen noch immer nach ihm. Ihr Körper trug den tiefen, anhaltenden Schmerz von der Nacht zuvor an Stellen, die selbst das Liegen still zu einer Erinnerung machten. Sie starrte lange an die Decke, hörte das stille Haus und versuchte sich zu erinnern, wann genau der Moment gekommen war, in dem sie nicht mehr so hart gekämpft hatte wie früher. Die Tür öffnete sich. Dominic kam herein, schon für den Tag angezogen – dunkle Hosen, weißes Hemd, Ärmel hochgerollt. Er trug ein Tablett mit Kaffee, Toast und einem kleinen Glas Orangensaft. Er stellte es auf den Nachttisch und setzte sich auf die Kante des Bettes, blickte auf sie hinunter mit demselben ruhigen, prüfenden Ausdruck, den er immer morgens trug. „Wie fühlst du dich?“ Sadie schob sich langsam hoch. „Verschoren. Müde.“ „Gut.“ Er reichte ihr den Kaffee. „Trink. Dann reden wir.“ Sie trank, weil das Verweigern kleiner Dinge schon bewiesen hatte, dass es sinnlos war. Der Kaffee war gena

  • VERBOTENE LUST: MEIN SCHWIEGERVATER   Kapitel 5

    Sadie erwachte allein. Das Bett war kalt auf Dominics Seite. Sonnenlicht strömte durch die offenen Vorhänge, zu hell, zu gewöhnlich für das, was ihr Körper fühlte. Jeder Muskel schmerzte. Ihr Arsch pochte mit einem tiefen, anhaltenden Brand, der selbst die weichste Bewegung der Laken zu einer Erinnerung machte. Zwischen ihren Beinen war sie klebrig – sein Sperma vom Vorabend war an manchen Stellen getrocknet und sickerte noch an anderen. Sie konnte es spüren, als sie versuchte, ihre Schenkel zusammenzuklemmen. Sie lag lange still, starrte an die Decke, spielte die Art in Gedanken durch, wie er sie aufgestreckt hatte, wie er sie danach gehalten hatte, als wäre die Besitzergreifung schon vollständig. Ihr Hals fühlte sich eng an. Irgendwo unter der Verschmerzenung und der Scham hatte ein tiefer, verräterischer Puls zwischen ihren Beinen wieder begonnen. Die Tür öffnete sich ohne Klopfen. Dominic kam herein, einen Glas Wasser und ein kleines Tuben mit Salbe tragend. Er war schon f

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