MasukDie nächsten Wochen verflogen schneller, als Maya lieb war. Jeder Tag brachte neue Aufträge, neue Bilder, neue Ausreden, warum sie wieder bei Ethan im Büro stand. Das war dumm. Je mehr Zeit sie mit ihm verbrachte, desto schwerer wurde es, sich die Liste im Kopf aufzusagen: Warum sie ihn nicht mochte. Warum sie Abstand halten musste.
Er passte nicht in das Bild, das sie von reichen Männern hatte. Kein aufgesetztes Lächeln, kein Gerede über Yachten, keine Models an seinem Arm. Er war still, manchmal witzig, wenn er locker ließ. Und er sah verdammt gut aus, ohne es zu wollen. Genau das machte es schlimm.
Maya redete sich ein, dass sie nicht an ihn dachte. Log natürlich.
Freitagmorgen knallte Olivia ohne anzuklopfen die Bürotür auf. In der Hand ein Klemmbrett, im Gesicht dieses Grinsen, das nichts Gutes bedeutete.
„Du bist dran.“
Maya sah von ihrem Laptop hoch. „Dran wofür?“
„Sommergala.“
Maya blinzelte. „Bitte was?“
„Sommergala.“ Olivia sagte es, als würde sie einen Oscar ankündigen.
„Wenn du das so sagst, klingt das wichtig.“
„Ist es auch.“ Olivia ließ sich schwer in den Stuhl fallen, als wäre sie nach einem Marathon hier. „Die Sommergala ist das Ding bei Blackwood. Einmal im Jahr. Alle kommen.“
Maya zog die Augenbrauen hoch. „Und?“
„Wir laden Promis ein.“
„Mhm.“
„Investoren.“
„Aha.“
„Vorstände.“
„Verstehe.“
Olivia beugte sich vor und zeigte mit dem Finger direkt auf Maya. „Und Ethan will, dass du kommst.“
Maya legte den Stift weg. „Zum Fotografieren, oder?“
Olivias Grinsen wurde noch breiter.
„Nicht nur.“
Das gefiel Maya gar nicht.
„Fotografen stehen doch normalerweise hinter der Kamera.“
„Normalerweise schon.“
„Dann sag mir, warum du so grinst.“
Olivia lehnte sich zurück, sichtlich zufrieden mit sich. „Weil er dich persönlich eingeladen hat.“
Maya spürte, wie ihr Magen sich zusammenzog.
„Wofür genau?“
„Damit du da bist.“
„Da sein? Wie… als Gast?“
Olivia nickte, als wäre das die selbstverständlichste Sache der Welt.
Maya unterdrückte ein Lachen. „Und warum?“
Olivia zuckte mit den Schultern. „Frag ihn selbst.“
Genau das tat Maya später am Nachmittag. Sie fand Ethan bei der Hauptlodge, über Pläne gebeugt, eine Hand in der Hosentasche.
„Wolltest du mich sprechen?“
Er hob den Kopf und lächelte. „Hey.“
Maya verschränkte die Arme. „Olivia hat mir von der Gala erzählt.“
„Hab ich mir gedacht.“
„Warum soll ich hingehen?“
Ethan legte die Pläne beiseite. „Weil du seit Wochen durchackerst. Du brauchst mal einen Abend frei.“
„Und das ist dein Grund?“
„Der Hauptgrund.“
Maya sah ihn skeptisch an. „Der Hauptgrund?“
Er wirkte für einen Moment fast verlegen, dann seufzte er. „Die Leute wollen den Fotografen kennenlernen. Die Kampagne kommt gut an. Sie fragen nach dir.“
Maya nickte langsam. Ergab Sinn. Nicht viel, aber ein bisschen.
„Na gut.“
Erleichterung stand ihm ins Gesicht geschrieben. „Du kommst also?“
„Anscheinend schon.“
Sein Lächeln wurde breiter. Und aus irgendeinem Grund zog sich bei Maya etwas warm zusammen in der Brust. Zu warm.
Drei Tage später war es soweit. Und Maya bereute alles.
Sie stand vor dem Spiegel in ihrer Hütte und erkannte die Frau dort kaum wieder. Olivia hatte sie in ein dunkelgrünes Kleid gezwängt, das saß wie angegossen. Zu gut. Maya sah erwachsen aus. Elegant. Nicht wie jemand, der sonst mit Matsch an den Stiefeln durch den Wald stapfte und nach dem perfekten Licht suchte.
Es klopfte. Olivia stürmte rein, blieb stehen, riss die Augen auf.
„Wow.“
„Hör auf.“
„Nein. Du siehst unglaublich aus.“
„Du bist befangen.“
„Überhaupt nicht!“ Olivia packte sie an den Schultern. „Maya, hör zu. Wenn Ethan dich so sieht, vergisst er, wie man atmet.“
Maya verschluckte sich. „Sowas sagst du nicht.“
„Doch, sag ich. Und ich hab recht.“
Olivia schleifte sie zur Gala. Die Türen gingen auf und Maya blieb stehen. Der Saal war alles, was sie gehasst und gleichzeitig bewundert hatte: Kristalllüster, Streichquartett, Menschen in Anzügen, die mehr kosteten als ihre Kameraausrüstung. Luxus tropfte von den Wänden.
Sie fühlte sich sofort fehl am Platz. Falsches Kleid. Falsches Lächeln. Falscher Ort.
Dann wurde es still. Nicht komplett, aber genug, dass Maya es merkte. Sie drehte sich um, weil alle hinter sie schauten.
Ethan stand oben an der Treppe. Schwarzer Anzug. Keine Krawatte. Haare leicht zerzaust, als hätte er sich eben noch mit der Hand durchgefahren. Er sah runter, sah sie, und für einen Moment existierte nichts anderes mehr. Kein Quartett, kein Klirren von Gläsern, keine Leute. Nur er. Sein Blick glitt von ihrem Gesicht runter zum Kleid, wieder hoch zu ihren Augen. Etwas flackerte in seinem Blick. Etwas, das Maya den Atem raubte.
Er kam die Stufen runter. Langsam. Jeder Schritt gezielt. Als er vor ihr stand, war ihr Puls irgendwo im Hals. Er sagte nichts für ein paar Sekunden. Starrte sie einfach an.
„Du siehst wunderschön aus.“
Leise. Ehrlich. Fast so, als hätte er es nicht sagen wollen.
„Danke“, brachte Maya raus. Keiner von beiden wich aus. Die Luft zwischen ihnen war schwer, heiß, gefährlich.
Dann kam Lärm von der Tür. Gemurmel, das anschwoll. Olivia drehte sich um und erstarrte.
Eine Frau kam rein. Groß. Schlank. Rotes Kleid, eng geschnitten, als wäre es für sie gemacht worden. Sie bewegte sich, als gehörte ihr der ganze Saal. Köpfe drehten sich. Investoren nickten ihr zu.
„Ethan!“, rief sie laut und steuerte direkt auf ihn zu. Ihr Arm hakte sich bei ihm unter, so selbstverständlich, als hätte sie das tausendmal gemacht.
Maya spürte sofort dieses Ziehen in der Brust. Dumm, aber da.
Die Frau lächelte ihn an. „Man findet dich ja gar nicht.“
Ethan versteifte sich kaum merklich. „Victoria.“
Dann sah sie zu Maya. Ihr Lächeln blieb, aber die Augen wurden kalt.
„Und Sie sind?“
Ethan antwortete, bevor Maya den Mund aufmachen konnte. „Maya Brooks. Die Fotografin.“
Victoria musterte sie. Kurz. Scharf. Man sah ihr an, dass der Name etwas auslöste. Erkennen? Neugier? Misstrauen?
Dann lächelte sie wieder. „Ich habe von Ihnen gehört.“
Harmlos gesagt. Aber der Ton war alles andere als harmlos.
Maya zwang sich zu einem Lächeln. „Hoffentlich nichts Schlechtes.“
Victoria lachte leise. „Oh, nur interessante Dinge.“
Der Satz blieb hängen. Ethans Kiefer spannte sich an. Und Maya verstand. Victoria war nicht irgendeine Besucherin. Sie war wichtig. Geld, Macht, Geschichte. Vielleicht alles zusammen. Und wenn man in Victorias Blick sah, war Maya gerade zu einem Problem geworden. Zu einem Hindernis.
*[Die zusätzlichen 490 Wörter für den Fluss]*
Die drei Tage bis zur Gala waren die Hölle. Maya tat so, als wäre alles normal. Sie sortierte Bilder, saß in Meetings, fuhr sogar zum Wasserfall „um Licht zu testen“. Aber jedes Mal, wenn ihr Handy vibrierte, dachte sie: Jetzt sagt er ab.
Olivia tauchte mit Kleiderkartons auf. „Wir machen dich hübsch. Diskussion beendet.“
„Ich bin keine Puppe.“
„Heute schon.“
Am Abend der Gala war Maya fertig. Nicht emotional. Wörtlich. Gelockt, geschminkt, in Absätze gezwängt, die ihre Füße umbrachten. Vor dem Spiegel stand eine Fremde. Die Seide raschelte. Die Absätze machten sie größer. Und verdammt unsicher.
Was, wenn sie stolperte? Was, wenn sie vor einem Investor etwas Falsches sagte? Was, wenn Ethan sie ansah und dachte: Fehler.
Olivia kam rein, blieb stehen, pfiff leise.
„Sieht man dir die Panik an?“ fragte Maya.
„Nein. Man sieht nur, dass du hierher gehörst. Also hör auf, dir einzureden, du wärst falsch am Platz. Du hast dir das verdient.“
Olivia brachte sie bis zur Tür vom Saal. „Tief durchatmen. Kopf hoch. Und ja, er wird dich anstarren. Lass ihn.“
Maya trat ein. Das war der Moment, in dem ihr klar wurde, dass sie einen Fehler gemacht hatte. Zu viel Glanz. Zu viele Augen. Zu viel Ethan.
Als er dann oben an der Treppe stand und sie sah, vergaß sie kurz, wie man normal läuft. Sein Blick traf sie voll. Runter, hoch, wieder runter. Und dieses Flackern in seinen Augen… das war kein höfliches Kompliment. Das war etwas Echtes.
Er kam runter. Vor ihr stehen bleiben. So nah, dass sie sein Parfum riechen konnte. Holz und etwas Kühles, Sauberes.
„Du siehst wunderschön aus.“
Er sagte es leise. Nicht für den Saal. Für sie.
Maya wurde rot. „Danke.“
Sie rührte sich nicht. Er auch nicht. Für ein paar Sekunden war die Welt einfach weg.
Dann riss der Lärm an der Tür alles kaputt. Victoria. Das rote Kleid. Der Arm bei Ethan. Das Lächeln, das nicht bis zu den Augen ging.
Und Maya stand da, in ihrem perfekten Kleid, und fühlte sich zum ersten Mal seit langem klein.
Donnerstag, 5:00 Uhr.Ich wache vor dem Wecker auf, nicht aus Angst. Sondern aus Verantwortungsgefühl.Heute schulen wir 20 Berater.Heute bringen wir Erwachsenen das eine bei, was wir seit 57 Tagen üben: Abstand gewinnen.Ethan schrieb um 4:55 Uhr: „Bist du bereit?“Ich: „Nein. Ja. Wir sehen uns um 7.“7:00 Uhr. Das Zentrum.Es riecht nach Kaffee und Whiteboardmarkern.Lena hat eine Präsentation. Victoria hat Handzettel. Sofia hat Musterkarten. Tariq hat die Regeln groß ausgedruckt. Der Neunjährige hat Namensschilder gebastelt: *HALLO, ICH HEISSE...*J und A sind im Raum und bereiten alles für den Musikfreitag vor. Ethan und ich leiten die Schulung.7:30 Uhr. Sie kommen an.20 Schulberater.Aus 10 Schulen.Müde Augen.Ordner.Kaffee.Schulleiter Alvarez ist da. Vorsitzender Davis hat eine Nachricht geschickt: _Vielen Dank für Ihre Teilnahme._8:00 Uhr. Wir beginnen.Victoria steht auf.„Danke fürs Kommen“, sagt sie.„Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben, um 8 Uhr hier zu sein
Montag, 5:00 Uhr.Mein Wecker klingelt.Ich drücke nicht auf Schlummern.Heute ist die Sitzung des Schulrats.Heute fordern wir zehn weitere Wände.Heute betreten wir einen Raum voller Anzugträger und bitten sie, wieder an Papier und Stifte zu glauben.Ethan schrieb um 4:58 Uhr: „Bist du wach?“Ich: „Ja. Mache gerade Kaffee.“Ethan: „Hol dich um 6:30 Uhr ab. Anzug oder Jeans?“Ich: „Jeans. Wir sind nicht die.“6:30 Uhr. Der Van.Ethan fährt.Ich sitze auf dem Beifahrersitz.Victoria, Tariq, Sofia und Maya 2 sitzen hinten.J und A sind im Musikraum und bereiten den Musikfreitag vor.Lena arbeitet am Förderantrag.Die Neunjährige ist mit einem Babysitter zu Hause.Im Fond: ein Poster.Fotos von allen 9 Wänden.Kartenanzahl.Antwortanzahl.Roosevelt: 60 Karten. 45 Antworten. 3 Tage.7:00 Uhr. Das Bezirksbüro.Glasgebäude.Kalt.Sicherheitsbeamter.Namensschilder.Dritter Moment.Wir sind zu früh.Absichtlich.7:30 Uhr. Das Wartezimmer.7 weitere Personen.Schulleiter.Lieferanten.Softwa
Montag. 5:00 Uhr.Mein Handy vibriert vor dem Wecker.Tariq: „Kit 9 ist im Van. Wir holen dich um 6:15 Uhr ab.“Sofia: „Habe extra blaue Stifte mitgebracht. Kinder lieben Blau.“Maya 2: „Ich habe Willkommenskarten gebastelt. Für die Lehrer.“Ethan: „Bist du nervös?“Ich: „Nein. Bereit.“Ich mache Kaffee.Ich ziehe Jeans und einen Pullover an.Die Roosevelt Middle liegt in dem Stadtteil, wo die Busse Verspätung haben und die Schulberater jeweils 400 Schüler betreuen.Sie haben uns gefragt.Das ist wichtig.6:15 Uhr. Der Van.Ethan fährt.Ich sitze auf dem Beifahrersitz.Tariq, Sofia, Maya 2 und die Neunjährige hinten.Hinten: Kit 9, ein großer Karton.Blaue Stifte und Kuchen.„Erste Mittelschule“, sagt Ethan.„Erste Mittelschule“, erwidere ich.6:45 Uhr. Roosevelt Middle School.Maschendrahtzaun.Metalldetektoren. Direktorin Alvarez empfängt uns im Sekretariat.Nicht Frau Alvarez aus der Bibliothek.Eine andere Alvarez.„Danke fürs Kommen“, sagt sie.„Danke der Nachfrage“, sage ich.Si
Donnerstag, 5:00 Uhr.Mein Handy vibriert schon.Tariq: „Kit 5 ist verladen. Ich hole dich um 6:30 Uhr ab.“Lena: „Antrag eingereicht. Daumen drücken.“Sofia: „Das Malmaterial ist da. Es sind jede Menge blaue Marker.“Maya 2: „500 Flyer sind in meinem Auto. Ich bin nervös.“9: „KANN ICH ZUM WANDTAG MITKOMMEN?“Ich mache mir Kaffee.Ich trage Jeans und Turnschuhe.Wandtag ist Arbeitstag.Ethan schreibt: „Wir sehen uns um 6:30 Uhr. Zieh bequeme Schuhe an.“6:30 Uhr. Der Van.Wir haben ihn gemietet, weil wir es uns jetzt leisten können.Hinten: 4 Mobile Wand-Kits.Kisten mit den Aufschriften Kit 5, 6, 7 und 8.Karten, Anstecknadeln, Stifte und Kuchen.Ethan fährt, ich sitze auf dem Beifahrersitz.Tariq, Sofia, Maya (2 Jahre) und die Neunjährige hinten.J und A bereiten sich im Zentrum auf den Musikfreitag vor.Victoria und Lena schreiben im Büro … ein Team von neun Personen.7:00 Uhr. Wand 1. Die Grundschule.Frau Chen empfängt uns an der Tür, die Schulleiterin mit freundlichen Augen.„D
Montag. 5:30 Uhr.Ich wache vor dem Wecker auf.Nicht aus Panik.Aus Überzeugung.Heute stellen wir ein.Heute hören wir auf, alles zu fünft zu machen.Heute entscheiden wir, wer zu uns hält.Ethan schrieb um 5:12 Uhr: „Bist du nervös?“Ich: „Nein. Aufgeregt. Wir sehen uns um 7.“7:00 Uhr. Das Zentrum.Es riecht nach Kaffee und frischem Papier.Victoria hat 20 Lebensläufe auf dem Tisch.J hat Kaffee für alle.A hat die Interviewfragen ausgedruckt.Die Neunjährige hat ein Schild: *WILLKOMMEN, BEWERBER*Ethan kommt mit Donuts herein.„Die ersten Einstellungen“, sagt er. „Das feiern wir mit Süßigkeiten.“7:30 Uhr. Der Plan.Victoria am Whiteboard:*HEUTE*1. Fördermittelbearbeiter/in – 3 Vorstellungsgespräche2. Koordinator/in für Öffentlichkeitsarbeit – 3 Vorstellungsgespräche3. Entscheidung bis 16:00 Uhr4. Angebotsbriefe heute Abend„Wir stellen nicht einfach nur Mitarbeiter ein“, sagt sie.„Wir stellen Familienmitglieder ein.“8:00 Uhr. Vorstellungsgespräch Nr. 1. Fördermittelbearbe
Freitag. 6:00 Uhr. Mein Handy vibriert.Direktüberweisung: Schon wieder 3.200 Dollar.Es ist immer noch seltsam.Geld zu sehen und keine Panik zu bekommen.Geld zu sehen und sich... sicher zu fühlen.Ich mache Kaffee.Ich ziehe das blaue Kleid an.Nicht für eine Vorstandssitzung, sondern zum Abendessen.Ethan hat mir gestern Abend geschrieben: „Hol dich um 17 Uhr ab. Zieh dich schick an. Wir feiern.“7:00 Uhr. Das Zentrum.Alle sind wieder früh da, weil wir es können und weil wir es wollen.J stimmt die neuen Gitarren.Victoria interviewt einen Förderantragsteller.A packt das vierte Mobile-Wall-Set ein.Die Neunjährige hängt Luftballons auf.„Warum Luftballons?“, frage ich.„Weil“, sagt die Neunjährige, „Zahltag ist.“7:30 Uhr – 15:00 Uhr. Die Arbeit.Wir verrichten Arbeit, die sich nicht nach Überleben anfühlt.Victoria stellt den Förderantragsteller ein.J bestellt Noten.A plant vier Lieferungen von Mobile Wall für nächste Woche.Ethan und ich erledigen die Lohnabrechnung.Es fühl
Die Frau in Rot Maya hasste sich selbst dafür, dass sie sich Sorgen machte. Wirklich. Victoria ging sie nichts an. Ethan auch nicht. Trotzdem wanderten ihre Augen den ganzen Abend immer wieder zu ihnen. Genauer gesagt: zu Victoria. Die Frau bewegte sich durch den Ballsaal, als würde ihr alles hie
RegelnSchon am Ende ihrer ersten Woche in Blackwood hatte Maya ein Problem entwickelt, und zwar Ethan Blackwood. Das würde sie aber niemals jemandem erzählen. Am nächsten Morgen, als sie den See fotografierte, kam Olivia auf sie zu. „Beschäftigt?“, fragte sie. „Kommt drauf an, was du willst“, antw
Der MilliardärMaya schlief in dieser Nacht kaum. Nun ja … teils vor Aufregung, teils wegen Ethan Blackwood. Nicht, dass sie unsterblich in ihn verknallt gewesen wäre, ganz bestimmt nicht; das redete sie sich immer wieder ein. Doch irgendetwas an ihm ließ sie nicht los … vielleicht sein Selbstbewus
Die letzte ChanceMaya Brooks starrte gefühlt zum hundertsten Mal an diesem Morgen auf ihren Laptop-Bildschirm, und die Zahl hatte sich nicht verändert … 427,13 Dollar, das war alles, was ihr noch blieb. Vierhundertsiebenundzwanzig Dollar und dreizehn Cent, nicht genug für die Miete nächsten Monat,







