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Kapitel 2: Die Geburtstagsparty

last update publish date: 2026-02-10 17:07:03

Elara

Drei verdammte Stunden.

Drei Stunden marschierte ich durch die eisige, pechschwarze Nacht, während der Regen jede Faser meines Körpers durchweichte. Ich spürte jede einzelne Prellung, jeden blauen Fleck und diesen dumpfen, hämmernden Schmerz in meinen Rippen, der mir bei jedem Schritt den Atem raubte.

Meine Schuhe waren ruiniert, mein Mantel wog durch das aufgesaugte Wasser gefühlte fünfzig Kilo, und ich roch wie ein nasser Hund, der in einer Mülltonne geschlafen hatte. Ich fühlte mich nicht nur schwach; ich fühlte mich vollkommen entmenschlicht.

Als ich endlich die Grenze des Rudelgebiets erreichte, machten die Wachen nicht einmal den Versuch, ihre Verachtung zu verbergen.

„Na, seht euch das an. Schau mal, was die Flut da angeschwemmt hat“, spottete einer von ihnen und lehnte sich lässig gegen das Tor des Wachpostens.

„Harte Nacht, Luna?“, feixte der andere. Er benutzte meinen Titel wie ein rostiges Messer, das er langsam in meiner Seite umdrehte.

Ich starrte einfach nur geradeaus. Ich war zu erschöpft, um auch nur an eine halbwegs würdevolle Antwort zu denken.

„Du hättest dich verwandeln sollen, Elara“, sagte der Erste, und seine Stimme war gerade laut genug, um das Prasseln des Regens zu durchdringen. „Eine echte Gefährtin hätte ihren Wolf gehabt, um sie vor einer kleinen Pfütze zu schützen.“

Ich spürte, wie ihr Hass und ihr Mitleid wie klebriger Teer an mir hafteten. Sie hatten recht.

Hätte ich einen Wolf, wäre ich nicht im Stich gelassen worden. Hätte ich einen Wolf, wäre ich nicht die Lachnummer des Rudels. Hätte ich einen Wolf, stünde ich jetzt nicht hier und würde zittern, während sie sich über mich amüsierten.

Aber ich war am Ende meiner Kräfte. Alles, was ich wollte, war nach Hause. Ein Schluck heißer Kaffee, um wieder atmen zu können. Also schwieg ich und trottete mit gesenktem Kopf weiter.

Ich war nicht darauf vorbereitet, was mich erwartete, als ich den Blick hob: Das gesamte Dorf erstrahlte im hellsten Glanz. Überall hingen Lichterketten, die eine wohlige, warme Atmosphäre verbreiteten.

Normalerweise war die Hauptstraße zum Rudelhaus nachts nur spärlich beleuchtet – Wölfe sehen im Dunkeln schließlich perfekt. Doch heute Abend war das gesamte Areal mit funkelnden Girlanden geschmückt, die den großen zentralen Platz in festliches Licht tauchten.

Es sah aus wie eine billige Hochzeitsfeier.

„Was ist hier los?“, brachte ich mühsam hervor. Meine Stimme klang krächzend und fremd.

Der Wachposten zuckte die Schultern, ein spöttisches Grinsen auf den Lippen. „Es ist Seraphinas Geburtstag, Luna. Der Alpha schmeißt eine Party für sie. Haben Sie die Einladung nicht bekommen?“

Seraphinas Geburtstag.

Mein eigener Geburtstag war mit einem stillen Abendessen und einer lieblosen Gutscheinkarte abgehakt worden. Aber seine „Ex-Gefährtin“, die fünf Jahre lang verschwunden war, bekam eine pompöse Feier für das ganze Rudel. Ein Schlag in die Magengrube wäre diskreter gewesen.

Ich drängte mich an den Wachen vorbei. Mein Zorn war mittlerweile zu einem lodernden Feuer geworden, das meine nassen Kleider fast von innen heraus trocknete. Ich marschierte direkt auf das Licht zu. Mein Verstand schrie mich an: Zieh dich zusammen. Wirke bloß nicht erbärmlich!

Je näher ich kam, desto klarer wurde die Szenerie. Die Luft war schwer vom Duft nach teurem Kuchen und süßem Wein. Es war fast erstickend.

Das ganze Rudel war versammelt, aber sie waren nur Statisten.

Das Rampenlicht gehörte den Vieren im Zentrum: Rhys, Jaxon, Seraphina und ihr kleiner Sohn Elias.

Sie standen mitten auf der Terrasse um eine lächerliche, dreistöckige Torte herum. Rhys war leicht vorgebeugt, seine kräftigen Schultern bebten vor echtem, befreitem Lachen – ein Geräusch, das ich seit Ewigkeiten nicht mehr in meine Richtung gehört hatte.

Und Seraphina. Sie strahlte. Sie sah zu ihm auf und spielte die Rolle der zerbrechlichen Prinzessin in Perfektion.

Doch der eigentliche Dolchstoß war Jaxon. Mein Sohn. Er stand direkt neben Seraphina und strahlte sie an. In den Händen hielt er eine kleine, schiefe Tonfigur, wie man sie im Kunstunterricht bastelt.

„Die ist für dich, Sera“, sagte Jaxon mit stolzerfüllter Stimme. „Damit du nie wieder traurig sein musst.“

Sera. Er nannte sie Sera. Mir schenkte er nie etwas, und mich nannte er meistens nur „Luna“, gefolgt von einem genervten Seufzer.

Der Anblick dieser perfekten, glücklichen Familie – der Vater, die „Mutter“, die zwei Söhne – ließ das Blut in meinen Adern gefrieren. Sie wirkten so vollkommen. So harmonisch. Und ich war das Gift, das nicht ins Bild passte. Ich war der Geist, der zwar den rechtmäßigen Anspruch hielt, aber sie hatten mich längst aus dem Foto herausgeschnitten.

Ich wollte weglaufen, in den Wäldern verschwinden, doch meine Füße fühlten sich an wie aus Blei, festzementiert durch reinen, ätzenden Groll. Ich musste da durch. Ich würde an diesem Spott vorbeigehen, in mein leeres Zimmer flüchten und dort zusammenbrechen.

Ich versuchte, mich am Rand der Menge vorbeizuschleichen, den Kopf gesenkt, wie ein flüchtiger Schatten.

Aber das Schicksal, dieses kosmische Miststück, war noch nicht fertig mit mir.

Irgendjemand – vielleicht ein tollpatschiger Beta oder einfach ein betrunkener Idiot – stolperte rückwärts und rammte mich mit voller Wucht.

Ich verlor das Gleichgewicht. Meine verletzten Rippen schrien auf, als ich stürzte. Ich schlitterte über den Boden, mitten in das Zentrum der Terrasse, und kam direkt vor Rhys’ teuren Lederstiefeln zum Halten. Schlammbeschmiert und am Ende.

Das Lachen verstummte. Stille. Hunderte von Augenpaaren starrten auf mich herab.

Ich hob den Kopf und suchte Rhys’ Blick. Verzweifelt suchte ich nach einem Funken Besorgnis, einem winzigen Aufblitzen unseres Gefährtenbandes – nach irgendetwas.

Da war nichts. Sein Gesicht war eine Maske aus kalter Wut und purem Abscheu. Er sah nicht seine Frau; er sah ein Ärgernis, ein schmutziges Tier, das es gewagt hatte, seine Party zu ruinieren. Seine Augen sagten alles: Steh auf, du erbärmliches Ding. Du ruinierst mir den Abend.

Jaxon rührte sich nicht. Er klammerte sich nur fester an Seraphinas Hand und versteckte sich ein Stück hinter ihrem perfekten Rock, beschämt über das schlammige Schauspiel, das seine Mutter bot.

Seraphina, die geborene Schauspielerin, brach schließlich das Schweigen. Sie beugte sich vor, ein Blick aus gespielter Sorge in ihren weit aufgerissenen Augen. „Oh, Elara, Liebes! Geht es dir gut? Lass mich dir helfen.“

Noch bevor ihre feinen Finger meinen schlammigen Mantel berühren konnten, bewegte sich Rhys. Er streckte nicht die Hand nach mir aus, weil er sich sorgte.

Er packte mich grob am Arm – ein Griff so fest, dass er direkt in meine blauen Flecken schnitt – und riss mich auf die Beine.

Gewaltsam.

„Pass auf“, befahl er mit einem tiefen, gefährlichen Knurren, das nur für Seraphina bestimmt war. „Sie ist voller Straßendreck. Ruiniere dir nicht dein Kleid, Sera.“

Er hielt mich gerade so lange fest, bis er sicher war, dass Seraphina vor meiner „Verunreinigung“ sicher war, dann ließ er mich los wie einen benutzten Lappen.

Der körperliche Schmerz war nichts gegen diesen Schock.

Ich war weniger wert als ein Stück Stoff auf dem Rücken seiner wahren Liebe.

Ich stolperte los, vorbei an den schweigenden, urteilenden Gesichtern. Ich stürmte durch die Portale des Hauses, spürte jedes Augenpaar wie einen Nadelstich in meinem Rücken und hielt nicht an, bis ich mein einsames Zimmer erreichte.

Ich trat die Tür hinter mir zu, ignorierte den stechenden Schmerz in meinem Fuß und ließ meinen geschundenen Körper einfach an der Tür herabgleiten, bis ich nur noch ein Häufchen Elend auf dem Boden war.

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