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Kapitel 5

Autor: Phonenix
Anna taumelte unter der Last ihrer Blicke zurück und prallte direkt gegen Noahs Brust. Sie krallte sich in sein Hemd, rang um Haltung und presste ein Lächeln hervor, das eher einer Grimasse glich.

„D-das ist nicht echt ... Dieser Kristall muss gefälscht sein! Es ist Ivy, sie hat das eingefädelt! Sie hat den Alpha-König verführt, damit er uns die Schuld in die Schuhe schiebt ...“

„Genug!“

Die Stimme des Alpha-Königs wurde leise, und seine gesamte Macht lastete wie ein Erdrutsch auf ihnen. Annas B
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  • Vom Sündenbock zur Luna-Königin   Kapitel 8

    Eines Nachmittags lag der Welpe auf Olivers Schoß ausgestreckt und spielte mit einer kleinen Wolfsfigur aus Holz. Er blickte zu Oliver auf, der den Blick nicht von mir abgewandt hatte, und fragte mit seiner kleinen Stimme: „Papa, warum lächelst du immer, wenn du Mama ansiehst?“Oliver blinzelte, dann grinste er und tippte sich an die Nase. „Weil Mama hübsch ist.“Der Welpe runzelte die Stirn. „Aber ich starre Mama doch nicht so an!“Oliver öffnete den Mund, wurde rot und wusste nicht, was er erwidern sollte.Ich tat, als hätte ich nichts gehört, aber meine Ohren brannten.Oliver war nicht nur gut zu uns. Er sorgte auch dafür, dass jeder, der mir wehgetan hatte, dafür bezahlte.Gegen jedes Rudelmitglied, das an jenem Tag in der Krankenstation Hand an mich gelegt hatte, wurde ermittelt. Die mildeste Strafe war lebenslange Zwangsarbeit: Sie mussten in den Minen Steine schleppen, bis ihre Rücken brachen.Der Mann, der auf meine verletzte Schulter getreten war, wurde von Oliver aus allen Ru

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    Als sie mich wegrollten, schnitt die kalte Stimme des Alpha-Königs durch das Chaos hinter mir: „Nehmt sie alle mit. Werft sie in die Verliese.“Anna brach vollständig zusammen, als die Wache sie fortschleifte. Sie zappelte und schrie um Hilfe, aber es war niemand mehr da, der sie noch hätte retten können.Noah starrte nur leer vor sich hin und leistete keinerlei Widerstand, als die königlichen Wachen ihn fortschleppten. Er wusste, dass er erledigt war. Mit dem toten Alpha war er der aussichtsreichste Kandidat für dessen Nachfolge gewesen, und er hatte alles aufs Spiel gesetzt, um die Sauerei dieser Idiotin zu vertuschen.Ja. Es war ihre Schuld. Ganz allein ihre Schuld.„Alpha-König, das war nicht mein Werk! Es war alles Anna, diese Schlampe, sie hat alles geplant!“Aber der Alpha-König wandte sich nicht einmal zu ihm um.In der Krankenstation wurde es still, nur der schwache Duft von Kräutern lag noch in der Luft. Ich lag in weicher Bettwäsche, atmete leicht und gleichmäßig. Die besten

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    Anna taumelte unter der Last ihrer Blicke zurück und prallte direkt gegen Noahs Brust. Sie krallte sich in sein Hemd, rang um Haltung und presste ein Lächeln hervor, das eher einer Grimasse glich.„D-das ist nicht echt ... Dieser Kristall muss gefälscht sein! Es ist Ivy, sie hat das eingefädelt! Sie hat den Alpha-König verführt, damit er uns die Schuld in die Schuhe schiebt ...“„Genug!“Die Stimme des Alpha-Königs wurde leise, und seine gesamte Macht lastete wie ein Erdrutsch auf ihnen. Annas Beine versagten, sie schlug auf dem Boden auf und zitterte so heftig, dass ihre Zähne klapperten.Das Rudel kannte jetzt die Wahrheit. Einige ballten die Fäuste und starrten Anna an. Andere bedeckten aus Scham ihr Gesicht. Ein paar murmelten mir sogar unbeholfen Entschuldigungen zu.Luna stand bereits vor Anna, holte aus und schlug ihr ins Gesicht.„Du dreckige Schlampe! Du hast meinen Gefährten getötet und versucht, es jemand anderem anzuhängen!“Anna kippte zur Seite, ihre Wange schwoll bereits

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    Der Alphakönig kam zu mir herüber und half mir zurück in den Rollstuhl. Sein persönlicher Heiler begann sofort, meine Wunden zu versorgen.Doch die Menge wurde bereits wieder unruhig.„Moment, sie war es also wirklich nicht? Wie ist unser Alpha dann gestorben?“„Aber Anna und Noah haben es beide bestätigt. Sie haben gesagt, Ivy habe es getan.“„Willst du damit sagen ... dass sie gelogen haben?“Annas Fassung bekam für einen Sekundenbruchteil Risse. Dann straffte sie den Rücken, ließ Noahs Arm los und trat mit gesenktem Kopf vor, wobei sie sich als die Verletzte darstellte.„Alpha-König“, sagte sie mit sanfter, süßer Stimme, die jeden die Wachsamkeit vergessen ließ, „Ihr beschützt sie so leidenschaftlich ... könnte es sein, dass Ihr Gefallen an ihr gefunden habt?“Die Menge brach in Aufruhr aus.„Deshalb ist es so! Der Alpha-König lässt sich von seinem Begehren das Urteil trüben!“„Wir gehen damit zu den Ältesten – sie sollen ihm den Titel aberkennen!“Anna schüttete weiter Öl ins Feuer

  • Vom Sündenbock zur Luna-Königin   Kapitel 3

    Lunas Augen waren blutunterlaufen. Sie stürzte sich auf mich und schlug mir hart ins Gesicht.„Du verdammte Hündin! Du hast meinen Alpha ermordet!“Sie packte mich am Kragen und wollte erneut zuschlagen, aber die Wache des Alphakönigs bekam ihr Handgelenk zu fassen und stieß sie zurück. Sein Blick glitt über die Meute, kalt wie Stahl.„Heilerin Ivy hat dem Alpha-König das Leben gerettet. Wer sie anrührt, hat es mit mir zu tun.“Aber mit dem Rudel war nicht mehr zu reden.„Scheiß drauf, wen sie gerettet hat! Sie hat unseren Alpha getötet! Sie bezahlt mit ihrem Blut!“„Sie ist wahrscheinlich eine Vampirspionin! Und wenn du sie beschützt, bist du auch einer!“Dann schoben sie sich vor. Eine Wache gegen eine Meute – sie konnte sie nicht alle aufhalten.Jemand packte mich an den Haaren und riss so stark daran, dass mir ein Büschel direkt aus der Kopfhaut gerissen wurde.Ein anderer goss mir dreckiges, stinkendes Wasser über den Kopf.Dann stießen sie die Wache beiseite und schlugen, traten

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