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KAPITEL 3

作者: Laine Martin
last update 公開日: 2026-08-28 22:08:15

CARTER

„Oh, Carter.” Avery stöhnte meinen Namen und schlang ein Bein um meinen Nacken, während ich meine harten Stöße verstärkte.

Bumm! Bumm! Bumm.

Ich zog mich schnell zurück, grunzte und ergoss mich auf den Boden, während Avery in meinem Bett bebte.

Ich lächelte, zufrieden mit mir selbst.

Sie liebte es rau von mir.

„Du bist immer so gut im Bett.” Sie hauchte, sammelte ihre Kleidung vom Boden auf, während ich in meine Jeans stieg.

„Ich weiß.” Ich lehnte mich gegen den Nachttisch und wartete, bis sie sich angezogen hatte und ging. Ich stieß einen erschöpften Seufzer aus.

„Wir machen das jeden zweiten Tag. Warum können wir nicht einfach ein richtiges Paar sein?” Ich verdrehte die Augen und fuhr mir mit den Fingern durch meinen zerzausten Schopf. Sie war so anhänglich und nervig.

„Wie oft muss ich dir das noch sagen? Ich mach keine Beziehungen.” Ich neigte den Kopf und schmatzte mit den Lippen. „Ich hab weder die Zeit noch die Energie zum Daten, Avery. Hockey kommt zuerst, das ist alles, was ich anbieten kann.”

„Mit mir schlafen, wann immer du geil bist?” Ich kratzte mir mit den Fingern übers Kinn und nickte.

„Arschloch!” Sie sprang auf, warf mir ein Kissen ins Gesicht und stapfte hinaus. Ich zog die Brauen hoch und stieß noch einen Seufzer aus, rollte ein langes Stück Toilettenpapier ab, ging dann in die Hocke und wischte den Boden vom Sperma sauber.

„CARTER!”

Ich schlurfte in meiner Jeans die Treppe runter und fand Grayson hinter der Küchentheke vor, wo er Rührei zubereitete. Ich war erschöpft, hatte mir zumindest nach dem ereignislosen Sex-Abenteuer etwas zu essen verdient.

„Yo, Jaxon, hast du mich gerufen?” Ich drehte mich zur Zimmerecke um und wartete, bis er mit seinen Liegestützen fertig war. „Yo?”

„War nicht ich. Frag vielleicht Bennett.” Er keuchte, wischte sich den Schweiß von der Stirn, bevor er einen langen Schluck von seiner Limonade nahm und sich in den nächsten Satz stürzte.

„Hudson?” Ich schlenderte ins Wohnzimmer und ließ mich neben ihm aufs Sofa fallen. „Jaxon meinte, du hättest gerufen.”

„Was ist mit Avery los? Sie ist verärgert rausgestapft. Ich dachte, du würdest endlich aufhören, ständig andere Mädchen mitzubringen, und dich auf sie konzentrieren.”

Ich blinzelte, schnaubte.

„Ich lieb sie nicht, Mann.”

„Was meinst du damit?”, fragte Grayson und drückte mir einen Teller mit Speck und Rührei in die Hand.

„Ich meine, ich empfinde nichts für sie. Es ist nur Sex.” Ich schaufelte mir eine Gabel voll Rührei in den Mund und würgte sie runter. „Ich muss ans Playoff-Finale denken. Ich muss meinen bekloppten Vater von meinem Rücken kriegen. Ich kann mir keine anhängliche Freundin leisten.”

„War es nicht ein Mädchen, das dich gestern völlig aus der Fassung gebracht hat?” Asher schlenderte zum Sofa mir gegenüber und ließ sich grinsend hineinfallen.

„Ich hab euch nicht von dem komischen Mädchen erzählt, damit ihr mich auslacht.” Ich runzelte die Stirn, spießte ein Stück Speck mit der Gabel auf und zog es wütend in meinen Mund.

„Endlich mal ein Mädchen, das von deinem Aussehen oder deinem Charme nicht beeindruckt ist. Das ist doch das erste Mal für dich, oder?” Jaxon kicherte, stemmte sich vom Boden hoch, trocknete seinen schweißdurchtränkten Körper ab, bevor er sich neben Asher setzte und mit ihm schnelle, spöttische Blicke tauschte.

„Ich weiß nicht, was zum Teufel mit ihr nicht stimmt.” Mein Blick wanderte über die Gesichter meiner Freunde und forderte Antworten ein. „Warum ist sie nicht besessen von mir?”

Das war ein Gefühl, das ich so verdammt hasste. Sie sollte doch besessen von mir sein, verdammt noch mal! Wer glaubte sie eigentlich, wer sie war?

„Da es dich so sehr stört … könnte es sein, dass sie dir tatsächlich gefällt.” flüsterte Hudson und spitzte spöttisch die Lippen. Ich brach in Gelächter aus, musterte alle, während der Raum bei mir still wurde.

„Ernsthaft, Mann.” meldete sich Asher zu Wort und nahm einen Schluck von seinem Kaffee. „Du stehst auf dieses Mädchen. Warum sonst regst du dich so auf, dass sie einen Scheiß auf dich gibt?”

Ich warf den Kopf zurück und stöhnte.

„Sie ist nicht anders als jedes andere Mädchen. Ich werde dafür sorgen, dass sie für mich fällt.”

„Deine Beliebtheit und dein Aussehen funktionieren da offenbar nicht.”

„Halt die Klappe, Jaxon.” Ich warf ihm einen finsteren Blick zu und knallte meinen leeren Teller auf den gläsernen Couchtisch. „Ich muss nur beweisen, dass sie ist wie alle anderen.” Ich schnaubte. „Sie ist nicht so besonders.”

„Außer dass du stundenlang davon geredet hast, wie wunderschön sie ist. Entscheide dich für ein Problem, Hayes. Bist du sauer, dass sie dich nicht anbetet wie alle anderen, oder hast du eigentlich Angst zuzugeben, dass du verknallt bist?”

„Sie wird für mich fallen. Ich sorge dafür, Grayson.”

„Wie?”, krächzte Asher, fuhr sich mit der Hand durchs blonde Haar, ein kleines Lächeln zuckte um seine Lippen. Fanden die meine Zwangslage wirklich amüsant?

„Ich … ich weiß nicht?” stotterte ich und ließ die Schultern hängen.

„Wow.” lachte Jaxon. „Zum ersten Mal im Leben von Carter Hayes hat er keine Ahnung, wie er ein Mädchen rumkriegt. Muss dich umbringen.”

„Da dein üblicher Charme nicht funktioniert …” warf Asher ein und rutschte an den Rand seines Sitzes. „… lüg.”

Ich runzelte die Stirn.

„Lügen?” Er nickte. „Worüber?”

„Tu so, als würde dir alles gefallen, was sie mag, und als würdest du alles hassen, was sie hasst.” Er zuckte mit den Schultern. „Darauf stehen Weiber.”

Ich verengte die Augen auf Asher.

„Und das soll funktionieren?”, fragte ich in zweifelndem Ton.

„Ach, der Playboy macht sich Sorgen, weil er noch nie für ein Mädchen arbeiten musste.” neckte Jaxon und warf mir ein Sofakissen zu.

„Halt’s Maul, Jaxon.”

„Oder …” unterbrach Grayson, „du könntest einfach du selbst sein. Lass sie den echten dich kennenlernen. Vielleicht mag sie dich dann wirklich.”

Ich schüttelte den Kopf.

„Nein. Dafür hab ich keine Zeit. Ich muss dafür sorgen, dass sie hart fällt, sie ins Bett kriegen und sie dann verlassen.” Ich richtete meinen Blick scharf auf Asher. „Deine Idee bringt mich schneller dahin.”

Ein hinterlistiges Grinsen breitete sich auf meinem Gesicht aus.

„Schritt eins … ich werde lügen.”

Ich stieß einen leisen Seufzer aus, grinsend.

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