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Kapitel 53

Penulis: Fiona Jan
Dort sah sie Luna und Fiona im Esszimmer sitzen und ihr Mittagessen genießen – als wären sie die Herrinnen.

Hanna runzelte die Stirn.

Luna und Fiona warfen ihnen verächtliche Blicke zu, verdrehten die Augen und murmelten spöttische Bemerkungen.

Hanna wusste, dass Susan unglücklich war – aber dass sogar das Personal sie schikanierte, hätte sie nicht gedacht.

Sie wollte schon losschimpfen, aber Susan hielt sie zurück. „Hanna, lass uns erstmal rausgehen.“

Hanna kochte vor Wut, sagte aber nichts und
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  • Zu spät für Reue: Sie wird niemals verzeihen   Kapitel 736

    „Was willst du?“Ken antwortete ruhig: „Ich muss zu einem Empfang. Du kommst mit.“„Lass uns übermorgen darüber reden“, erwiderte Susan.Mila sah zu ihrer Mutter auf. „Mama, geh doch mit Papa hin!“Susan senkte den Blick und sah sie hilflos an. „Wenn ich Zeit habe, komme ich mit.“„Dann musst du dir aber Zeit nehmen, Mama.“Susan strich ihr über den Kopf. „Also gut. Jetzt fährst du erst einmal mit Papa in den Kindergarten. Du darfst nicht zu spät kommen.“„Dann komme ich nach dem Kindergarten wieder und bleibe bei dir.“„Ja, gut. Geh jetzt.“Ken verließ mit Mila das Haus der Familie Rohm.Kurz darauf antwortete Susan auf WhatsApp auf die Nachrichten von „Niklas Bergmann“.Während sie miteinander schrieben, erfuhr Otto, dass sie sich an diesem Tag nicht wohlfühlte und deshalb zu Hause ausruhte. Susan erzählte ihm außerdem von ihrer Tochter und schickte ihm ein Foto von Mila.Otto betrachtete das Bild und schrieb zurück: „Was für ein hübsches Mädchen.“Susan antwortete: „Ja!

  • Zu spät für Reue: Sie wird niemals verzeihen   Kapitel 735

    „Opa, Oma, Mama geht es nicht gut. Papa und ich sind gekommen, um nach ihr zu sehen.“William und Hanna freuten sich, Mila zu sehen.Hanna erklärte: „Mama ist nicht krank. In ein paar Tagen geht es ihr von allein wieder besser.“Mila erinnerte sich vage daran, dass es ihrer Mutter regelmäßig ein paar Tage lang nicht gut ging.„Dann gehen Papa und ich jetzt zu Mama.“Hanna hob den Blick und sah Ken an. Da Mila darum bat, konnte sie kaum etwas dagegen sagen. „Geht ruhig. Mama ruht sich oben aus.“„Gut.“Im Schlafzimmer saß Susan zusammengerollt in einem Hängesessel und las ein Buch. Eine Decke lag über ihrem Körper. Durch das Fenster fiel warmes Sonnenlicht herein und ließ sie ausgesprochen schläfrig und entspannt wirken.In diesem Moment klopfte es an der Tür.Kurz darauf wurde die Tür von außen geöffnet.Susan hielt die Person zunächst für Hanna und blickte deshalb nicht auf. Erst als sie Milas Stimme hörte, hob sie den Kopf.„Mama!“Susan zuckte überrascht zusammen und sah

  • Zu spät für Reue: Sie wird niemals verzeihen   Kapitel 734

    Jans wollte Hanna aufsuchen. Gerade als er vor ihrer Schlafzimmertür die Hand zum Klopfen hob, hörte er, wie sie drinnen jemanden zurechtwies.Jans klopfte an die Tür. Hannas Stimme verstummte sofort. Kurz darauf öffnete sie die Tür. Als sie Jans erblickte, wirkte sie bereits wieder gefasst. „Du bist zurück.“Jans nickte und warf einen Blick auf William, der regungslos im Zimmer saß.„Mama, William, was ist denn bei euch los?“Hanna antwortete: „Nichts. Wolltest du etwas?“Jans fragte nicht weiter nach. „Ich möchte etwas mit dir besprechen.“„Na gut.“ Hanna drehte sich noch einmal zu William um. „Denk gründlich über dein Verhalten nach.“William wagte keinen Widerspruch. „Dann sehe ich mal nach meinem Sohn.“In Jans’ Arbeitszimmer fragte Hanna: „Worum geht es?“Jans antwortete: „Susan scheint inzwischen zu wissen, dass sie einen leiblichen Bruder hat. Vermutlich weiß sie nur noch nicht, dass es Otto ist. Otto ist derzeit in Hohenbrück. Wenn Susan dorthin fährt, will sie sich w

  • Zu spät für Reue: Sie wird niemals verzeihen   Kapitel 733

    „Ich finde trotzdem, dass du den Ring zurückschicken solltest.“Hanna mischte sich nur selten in Susans Entscheidungen ein. Diesmal wollte sie jedoch wirklich nicht, dass Susan dieses Geschenk behielt.„Mhm. Ganz wie du meinst, Mama“, antwortete Susan.Susan fügte hinzu: „Aber sei Papa bitte nicht böse.“Hanna erwiderte: „Ich weiß. Trotzdem muss ich ein ernstes Wort mit ihm reden. Ruh dich jetzt aus und geh heute früh schlafen.“„Mhm.“Hanna nahm die Schachtel mit dem Diamantring und verließ das Schlafzimmer. Kaum fiel die Tür hinter ihr ins Schloss, veränderte sich ihr Gesichtsausdruck schlagartig.Kurz nachdem Hanna gegangen war, nahm Susan ihr Handy und wollte in der Villa am Silbersee anrufen. In diesem Moment ging jedoch ein Anruf von Ken ein. Sie nahm das Gespräch an.„Hallo?“Susans Stimme klang kraftlos.„Geht es dir nicht gut?“, fragte Ken.Susan antwortete: „Ich bleibe heute Nacht hier. Mila habe ich noch nichts davon erzählt.“„Ich sage es ihr“, erwiderte Ken.„

  • Zu spät für Reue: Sie wird niemals verzeihen   Kapitel 732

    Nach dem Abendessen wurden die Schmerzen in Susans Unterleib immer stärker. Sie bemühte sich, ihre Beschwerden zu verbergen, doch ihr blasses Gesicht verriet sie.Timo setzte sich ans Steuer ihres Wagens und fuhr sie nach Hause. Besorgt fragte er: „Susan, sollen wir nicht lieber ins Krankenhaus fahren?“Susan schüttelte mit blassem Gesicht den Kopf. „Das ist nicht nötig. Ich muss mich nur hinlegen und ausruhen.“Gegen solche Beschwerden konnte auch Timo nichts ausrichten. Deshalb fuhr er etwas schneller.Am Haus der Familie Rohm angekommen, half Timo Susan aus dem Wagen und begleitete sie ins Wohnzimmer.Als Hanna die beiden sah, erkannte sie sofort, was mit Susan los war. Sie eilte zu ihr und stützte sie. „Hat deine Periode diesmal etwas früher angefangen?“„Ein wenig, glaube ich“, antwortete Susan.Hanna wandte sich Timo zu und erkundigte sich mit der Fürsorge einer älteren Verwandten: „Wir haben uns eine Weile nicht gesehen. Du bist ganz schön dünn geworden, Timo.“Timo läch

  • Zu spät für Reue: Sie wird niemals verzeihen   Kapitel 731

    Doch Timo konnte ebenfalls nichts dagegen unternehmen.Als Susan bemerkte, dass Timo plötzlich verstummte, fragte sie verwundert: „Timo, was ist los?“Timo fasste sich schnell wieder und lächelte. „Nichts.“Timo hielt es für besser, Susan nichts von Ottos guten Seiten zu erzählen. Er wollte ihre Wunden nicht noch weiter aufreißen.Susan war misstrauisch. Sein Gesichtsausdruck deutete eindeutig darauf hin, dass ihn etwas beschäftigte.„Dann begleite ich dich, wenn es so weit ist. Ich brauche ohnehin dringend Urlaub. In letzter Zeit war ich viel zu erschöpft. Da kann ich mich dort gleich ein wenig erholen und die Gegend ansehen.“Susan seufzte und scherzte: „Als Chef hat man es wirklich gut. Ich muss arbeiten, während du Urlaub machst. Da werde ich ja fast neidisch.“Timo lachte. „Wie wäre es dann, wenn du kündigst und zu mir kommst?“Susan und Timo scherzten weiter miteinander.Beim Essen herrschte eine ausgesprochen entspannte Atmosphäre.Währenddessen ging Susan zur Toilette

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