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KAPITEL 106: REINE WUT

last update Petsa ng paglalathala: 2026-10-01 10:08:49

RYTHAN BLACKTHORNE (Wolf: Razhan)

Kythans Augen wurden groß, als er zwischen uns beiden hin und her starrte, und schnell blinzelte, als wäre sein Gehirn noch nicht bei dem angekommen, was er gerade gehört hatte.

Dann begann er auf und ab zu gehen – kurze, wütende Schritte, die die Länge meines Büros ausmaßen.

„Wag. Es. Ja. Nicht.“ Seine Stimme brach am Rande eines Schreiens. Jedes Wort trug seine eigene Drohung in sich.

Meine eigenen Finger ballten sich ohne meine Erlaubnis zu Fäusten. „Komm na
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  • ÖFFNE DICH FÜR DIE ALPHA-DADDYS   KAPITEL 108: DER SCHMUTZIGE MOMENT

    RYTHAN BLACKTHORNE (Wolf: Razhan)Ihr Gesicht flackerte – verletzt, schnell und echt für eine halbe Sekunde –, bevor sie es wieder glättete. Ich fühlte fast so etwas wie Mitleid dabei.Fast. Dann erinnerte ich mich daran, dass hier eine verheiratete Frau in einem Hotelzimmer stand und Kerzen für einen Mann anzündete, der nicht ihr Ehemann war.Jedes Mitgefühl, das ich gerade empfinden wollte, gerann zu etwas, das eher an Ekel grenzte.„Warum gehst du mir aus dem Weg, Rythan?“, fragte sie und verschränkte die Arme vor der Brust, als bräuchte sie etwas zum Festhalten.„Ich habe ein Leben, Dilala. Ich bin beschäftigt. Du hast einen Ehemann und deine eigene Familie, auf die du dich konzentrieren solltest. Tu das, statt hinter mir herzuseufzen.“Ihr Kiefer spannte sich an. „Dich will ich. Ich werde dich nicht in Ruhe lassen. Niemals.“„Du bist krank.“ Ich stand auf, fertig mit der Unterhaltung, bevor sie überhaupt richtig begonnen hatte.Sie bewegte sich schnell, stellte sich mir in den We

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    RYTHAN BLACKTHORNE (Wolf: Razhan)Willkommen im Club, dachte ich grimmig. Keiner von uns hatte seit Beginn dieses Anrufs einen klaren Kopf gehabt.„Wir können jetzt nicht einfach rausstürmen und sie suchen“, sagte Zithan ruhig, wobei der Pragmatiker unter uns eingriff, obwohl seine eigene Stimme noch unsicher klang.„Du weißt, dass das nicht realistisch ist. Sie könnte überall sein.“„Was also – tun wir gar nichts?“, fuhr Kythan ihn an und drehte sich zu ihm um.„Nein.“ Zithan hielt stand. „Wir rufen unsere Agenten an. Diskret. Verschiedene Agenten, verschiedene Kanäle, damit es nicht so aussieht, als würden wir alle auf einmal über sie herfallen und sie noch weiter in die Flucht schlagen. Irgendjemand muss inzwischen eine Spur aufgenommen haben – eine Karte, ein Kennzeichen, irgendetwas.“Ich nickte, wobei sich etwas von der Panik in meiner Brust in etwas Nützlicheres verwandelte.„Er hat Recht. Wenn wir zu hart, zu schnell und öffentlich Druck ausüben, wird sie nur noch weiter wegla

  • ÖFFNE DICH FÜR DIE ALPHA-DADDYS   KAPITEL 106: REINE WUT

    RYTHAN BLACKTHORNE (Wolf: Razhan)Kythans Augen wurden groß, als er zwischen uns beiden hin und her starrte, und schnell blinzelte, als wäre sein Gehirn noch nicht bei dem angekommen, was er gerade gehört hatte.Dann begann er auf und ab zu gehen – kurze, wütende Schritte, die die Länge meines Büros ausmaßen.„Wag. Es. Ja. Nicht.“ Seine Stimme brach am Rande eines Schreiens. Jedes Wort trug seine eigene Drohung in sich.Meine eigenen Finger ballten sich ohne meine Erlaubnis zu Fäusten. „Komm nach Hause, Celine“, sagte ich und trat näher.Sie schnaubte – ich konnte es hören, diesen flachen, humorlosen Ton, den sie früher machte, wenn einer von uns etwas besonders Dummes sagte.„Hause?“ Sie ließ das Wort im Raum hängen, spöttisch. „Das einzige Zuhause, das ich habe, ist genau hier. Ich komme nicht in dieses Haus zurück, zu dieser Firma. Ihr könnt mich alle, wie gewohnt, am Arsch lecken.“ (Oder: „...könnt ihr euch alle, wie gewohnt, ins Knie ficken.“)Sie genoss das.Ich konnte es an der

  • ÖFFNE DICH FÜR DIE ALPHA-DADDYS   KAPITEL 105: EIN SEGEN IM VERLEIDEN

    RYTHAN BLACKTHORNE (Wolf: Razhan)Ich schrieb schnell Zithan und Kythan eine Nachricht, um sie ins Bild zu setzen. Sie sagten mir, ich solle alles allein regeln — sie waren bereits auf dem Weg.Ich setzte mich in mein Büro und fing an, die Post durchzuarbeiten, die ich seit Tagen nicht mehr angesehen hatte. Zahlen, Verträge, nichts davon war von Bedeutung.Mein Handy vibrierte. Eine Nachricht von Dilala.„Ich bin jetzt im Savage-Moon-Rudel. Ich habe es mir anders überlegt. Ich habe uns eine private Lounge gebucht.“Ich starrte auf den Bildschirm, der Daumen schwebte darüber, unsicher, was ich tippen sollte — oder ob ich überhaupt etwas tippen wollte.Razhan regte sich in mir. „Wir sollten gehen.“Ich zog die Augenbrauen zusammen. Das war nicht seine Art. Er war sonst immer derjenige gewesen, der mich zurückhielt, der genau wusste, wo meine Schwachstelle lag, und dafür sorgte, dass ich nie nah genug herankam, um darüber zu stolpern.‘Aber warum?’, fragte ich ihn. ‘Sie sollte diejenige

  • ÖFFNE DICH FÜR DIE ALPHA-DADDYS   KAPITEL 104: VERSUCHUNG AM SCHREIBTISCH

    RYTHAN BLACKTHORNE (Wolf: Razhan)Die letzten Tage hatten sich angefühlt wie die Hölle. Als würden wir um jemanden trauern, der nicht einmal tot war.Wir wussten nicht, wen wir anrufen oder wohin wir uns wenden sollten. Zithan hatte bereits unsere Geheimagenten losgeschickt und erklärt, unsere Gefährtin sei vermisst.Das war die einzige Geschichte, die im Moment Sinn ergab, denn Mom sprach immer noch nicht mit uns. Sie hatte sogar geweigert, mit uns zu frühstücken.Celines Abreise hatte etwas in der Familie zerbrochen. Alles fühlte sich aufgerissen an.Wir hatten seit Tagen keinen Fuß ins Büro gesetzt.Cassandra hatte alles geregelt, weil sie sich weigerte zu gehen, und keiner von uns hatte die Energie, sie hinauszuwerfen.Kythan kam kaum noch nach Hause und wollte uns nicht sagen, wohin er verschwand. Das Haus war auf eine Art still geworden, die mir eine Gänsehaut verpasste.Es war bereits Nachmittag, als ich mich endlich aus dem Bett quälte. Ich nahm eine kalte Dusche, in der Hoffn

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    CELINE‘Celine, sag mir bloß nicht, dass du gerade in deine Zeit als Dummerchen zurückfällst’, meinte Casey.‘Beleidige mich nicht’, zischte ich zurück.‘Nein, ich versuche nur etwas zu verstehen. Was ist eigentlich aus der neuen Celine geworden?’, bohrte sie nach.‘Mädchen, genau das haben die Drillinge mit dir abgezogen — dich so lange gaslighted, bis du an jedem einzelnen Verdacht gezweifelt hast. Willst du das jetzt etwa auch auf sich beruhen lassen?’, schimpfte sie und klang ziemlich angepisst.Sie hatte so verdammt recht, dass es wehtat. Genau so hatten sie es früher immer gespielt, direkt ins Gesicht, als wäre ich eine komplette Idiotin, weil ich meinen eigenen Instinkten vertraut habe.‘Du verhältst dich aber gerade wie eine’, warf Casey ein, und das war nicht als Witz gemeint.‘Menschen ändern sich, klar — über Monate, über Jahre. Ich bin keine Wahrsagerin, aber mein Instinkt ist scharf. Jedes schlechte Gefühl, das ich habe, stellt sich am Ende als wahr heraus’, fügte sie sof

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