Chase schwieg und ließ sie in ihrem eigenen Tempo weitererzählen.„Wir waren nur ein Jahr verheiratet. In seinem Leben war ich nie mehr als ein Hindernis. Er hatte bereits eine Freundin, eine Frau, die sich in jeder Hinsicht von mir unterschied. Mit ihr konnte ich mich nie messen. Ich hatte niemanden mehr, und alles, was ich mir damals gewünscht habe … war einfach jemand, für den es sich zu leben lohnte.“Ein bitteres, trockenes Lachen löste sich von ihren Lippen. „Das klingt ziemlich erbärmlich, oder?“Doch Chase sagte nichts. In ihren Augen lag eine tiefe Traurigkeit, die ihm das Herz zuschnürte. Mit etwas mehr Mut hätte er vielleicht nach ihrer Hand gegriffen oder sie in den Arm gezogen. Aber sein Gefühl sagte ihm, dass dieser Moment nicht ihm gehörte.„Aber wie du siehst, war Gott am Ende doch großzügig zu mir“, sagte sie weiter. „Er hat mir Josh geschenkt, genau als die Scheidung endgültig war. Und ich glaube, du kannst dir vorstellen, wie mein Leben danach aussah.“Sie atme
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