Severianos PerspektiveIch redete mir ein, dass es das Beste sei, sie mitzunehmen. Sie war noch müde, und ich wollte sichergehen, dass es ihr gut ging. Das war der Grund, den ich mir selbst nannte, obwohl ich sie einfach nur in meiner Nähe haben wollte. Sie kam die Treppe herunter, für den Anlass gekleidet. Schlicht, elegant und viel zu ablenkend. Ich warf einen Blick auf sie und wandte mich dann ab.Wir gingen gemeinsam durch das Haus. Sie blieb dicht bei mir, und ich spürte ihre Anwesenheit, auch wenn ich nicht hinsah. Jedes Mal, wenn ich ihr eine Tür aufhielt, wanderte meine Hand instinktiv zu ihrem Rücken. Jedes Mal, wenn ich mich wieder unter Kontrolle hatte, zog ich sie zurück. Ich hasste es, wie viel Kraft mich das kostete.Im Auto hielt ich den Blick auf die Straße gerichtet. Eine Hand am Lenkrad, die andere ruhig, doch ich spürte, wie sie mich beobachtete.„Alles in Ordnung?“, fragte ich.„Ja“, sagte sie. „Und du?“„Das werde ich“, antwortete ich.Es war keine Lüge, aber es w
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