Mégane inszenierte ein Theaterstück, dessen Drehbuch nur sie kannte. Ihre Stimme, absichtlich etwas zu laut, durchdrang den Raum.„Weißt du noch, Schatz, die Band gestern Abend? Dieses Jazzstück, als wir hereinkamen … Das war perfekt. Absolut perfekt. Die will ich auch für die Hochzeit. Derselbe Pianist, stell dir vor!“ Sie beugte sich vor, senkte kaum den Ton, ihr Blick triumphierend. „Und das Kleid … Oh, Collen, ich habe schon einen Termin bei der angesagtesten Designerin von Paris. Du musst dir die Entwürfe ansehen.“Collen, aufrecht sitzend, die Hände flach auf dem Tischtuch, antwortete mit höflichen Einsilblern.„Ja.“„Das war schön.“„Wenn du meinst.“Sein Blick jedoch war ein Verrat. Er sah nicht Mégane in die Augen, sondern starrte auf einen Punkt hinter ihrer Schulter, einen Punkt, wo durch die Blätter die Silhouetten des Nebentisches zu erahnen waren.„Hörst du mir zu, mein Schatz?“, beharrte Mégane und nahm seine Hand, um sie zu sich zu holen. „Es ist unser großer Tag. Ich
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