Die Nacht war tief, und der Schlaf mied Chantelle. Sie wälzte sich hin und her in dem Bett, das man ihr bei Stéphane hergerichtet hatte. Plötzlich zerrissen kurze, diskrete Hupgeräusche die Stille der Straße. Sie fuhr hoch, das Herz raste.„Chantelle! Sie ist es! Sie ist zurück!“, hörte sie Stéphanes Stimme aus dem Wohnzimmer, die eine ähnliche Anspannung verriet.Sie eilten zum Eingang. Noch bevor sie die Tür erreichten, hörten sie Schritte und gedämpfte Stimmen im Treppenhaus. Chantelle riss die Tür auf.Auf dem Treppenabsatz, vom Licht des Flurs beleuchtet, stand Théronie. Aber sie war nicht allein. Zwei Männer in dunklen Anzügen, von professioneller und diskreter Erscheinung, begleiteten sie.„Endlich! Du bist da!“, rief Chantelle aus, eine Mischung aus Erleichterung und Ungläubigkeit in der Stimme.Théronie schenkte ihr ein beruhigendes Lächeln.„Ja, meine Liebe. Ich habe es dir ja gesagt, alles ist gut gegangen.“ Sie wandte sich mit vollendeter Höflichkeit an Stéphane, als käme
Последнее обновление : 2026-02-20 Читайте больше