BÉATRICEDer Tag ist da. Voll. Grausam. Er dringt durch die Ritzen des Fensterladens, zeichnet Lichtbalken auf den Boden, auf das Bett, auf mich.Ich habe nicht geschlafen. Keine Sekunde. Meine Augen sind trocken vom Weinen, mein Kopf ist schwer, mein Bauch ist gespannt. Die Babys regen sich, als spürten sie meine Unordnung, als wollten sie mich daran erinnern, dass sie da sind, dass sie alles gehört, alles gespürt haben.Ich sollte aufstehen. Ich sollte duschen gehen, diese Nacht von meiner Haut waschen, aus meinen Haaren, von überall. Aber ich bleibe hier, ans Bett genagelt vom Gewicht dessen, was wir getan haben.Sein Geruch ist noch an mir. In meinen Laken, auf meinem Kopfkissen, zwischen meinen Beinen. Überall. Ich atme ihn wider Willen ein, ich durchtränke mich damit, ich ekle mich davor.Die Tür nebenan knarrt.Aurélie.Mein Herz setzt eine Sekunde aus, dann schlägt es doppelt so schnell weiter. Ich höre ihre Schritte auf dem Flur, ihre nackten Füße auf den Fliesen des Treppena
最終更新日 : 2026-04-24 続きを読む