MaximeIch schwebe.Es ist die einzige Art zu beschreiben, was mit mir geschieht. Auf dem Bauch liegend, das Gesicht im Kissen vergraben, das nach Hotelwaschmittel riecht und, tiefer, nach ihrem Parfüm, schwebe ich in einem Raum zwischen Wachen und Schlaf, zwischen Realität und Traum. Mein Gesäß pocht noch, jedes Pulsieren meines Blutes erinnert an die drei Gürtelhiebe, an die drei Striemen, die, da bin ich sicher, bereits drei rote Linien auf meine Haut zeichnen.Sie liegt neben mir, auf dem Rücken, einen Arm unter den Nacken geschoben, den anderen auf meine Schulter gelegt, zerstreute Finger spielen mit meinem Haar. Sie hat nicht mehr gesprochen, seit ich gekommen bin. Sie hat mich nur hingelegt, an sich geschmiegt und mich nach und nach auf die Erde zurückkehren lassen.Die Stille ist diesmal nicht bedrückend. Sie ist sanft, fast zärtlich. Die Geräusche der Stadt, gedämpft durch die Doppelverglasung, bilden eine ferne, beruhigende Hintergrundmusik. Die schnurrende Ringautobahn, ein
آخر تحديث : 2026-04-30 اقرأ المزيد