DianeSeine Limousine erwartet mich draußen, ich steige ein, begleitet von Liam.Die Limousine gleitet durch die Straßen der Stadt, ein Kokon aus Schweigen und Stahl. Die Nacht, durch die getönten Scheiben, ist nur ein Verschwimmen gedehnter Lichter, als fliehe die Außenwelt, gleichgültig gegenüber dem Zusammenbruch, der sich im Inneren abspielt.Ich betrachte meine Handgelenke. Volkovs Fingerabdrücke sind bereits sichtbar, violette Ringe, die meine zarte Haut umschließen. Medaillons meiner Niederlage. Der dumpfe Schmerz, der von ihnen ausgeht, ist eine ständige Erinnerung: vorhersehbar, beherrschbar, bestrafbar. Seine Stimme hallt noch in meinem Schädel wider, kalt und unerbittlich.Mein Vater, mir gegenüber sitzend, hat seit unserem Aufbruch aus der Höhle des Drachen kein Wort gesprochen. Sein Blick, flüchtig, hat sich einmal an meine Hände geheftet und sich dann abgew
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