DianeDie Haupttür, ein massiver Block aus dunklem Holz und gebürstetem Metall, gleitet lautlos in die Wand. Der sich öffnende Eingang raubt mir den Atem. Es ist eine kathedralenhalle von kalkulierter Kälte. Der Boden ist aus poliertem, spiegelndem grauem Marmor, der die Glas- und Stahlkonstruktion der zehn Meter hohen Decke reflektiert. Weiße, kahle Wände erheben sich zu diesem Gewölbe. Der Raum ist so weitläufig, so puristisch, dass unsere beiden Silhouetten, die sich darin einfinden, wie ein Eindringling wirken, ein Fleck der Unvollkommenheit.Er steht einen Schritt vor mir, schweigend, und lässt den Eindruck auf mich wirken. Ich spüre, wie er mein Gesicht beobachtet. Ich bemühe mich, mir nichts anmerken zu lassen, aber meine Haut muss unter dem grellen, diffusen Licht, das durch die verglasten Decken fällt, noch blasser werden. Die Luft riecht nach Reinheit, nach Neutralem, nach Klimaanlage
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