Marcus Das Auto, ein dezenter, aber komfortabler Mietwagen, kriecht langsam den gewundenen Hügel hinauf. Die Gärten werden weitläufiger, die Bäume älter, die Steinmauern höher. Die Hektik der Innenstadt verblasst, ersetzt durch eine gedämpfte, fast bedrückende Stille. Ich habe dem Fahrer nur eine grobe Richtung gegeben, aber als das große Bruchsteinhaus hinter einem leicht verrosteten Gitter erscheint, weiß ich instinktiv, dass es das Richtige ist. Das Hammond-Anwesen. Es hat eine abgenutzte Majestät, eine Schönheit, die nicht mehr gefallen will. Teilweise geschlossene Fensterläden, verwilderte Rosen, die sich im Zaun verfangen, ein Rasen, der einen guten Schnitt vertragen könnte. Aber das Gerüst ist da, stolz, in der Erde verwurzelt. Ein Ort, der Gelächter, Wut, Geheimnisse erlebt hat. Ich spüre es mit jeder Pore meiner Haut.
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