RivenDie Nacht hatte das Rudel in ihren kalten, silbernen Schleier gehüllt, doch die Hitze zwischen uns loderte stärker als jede Sonne. Wir standen am Rande der Lichtung, die Luft schwer, jeder Atemzug gespürt, jedes Geräusch der Umgebung intensiviert durch unsere wolfischen Sinne. Lyra und ich hatten Serina ins Rudel geführt, und nun, nach der Jagd, spürte ich ein Band, das stärker, heißer, unkontrollierbarer war als alles, was ich zuvor gefühlt hatte.Wir hatten uns erneut verwandelt. Die Verwandlung war diesmal schneller, instinktiver – keine Schmerzen, keine Zweifel, nur die rohe Energie, die unsere Muskeln spannte, unsere Sinne schärfte, unsere Körper zu perfekten Jägern formte. Lyra stand vor mir, die silbernen Augen im Mondlicht glühend, mächtig, verführerisch. Serina war neben mir, ihr Fell glänzend, Bewegungen geschmeidig, voller Spannung und Energie.„Riven“, knurrte Lyra, ihre Stimme tief, wolfsartig, „fühlst du das?“Ich nickte, spürte die pulsierende Hitze des Rudels, d
Last Updated : 2026-02-12 Read more