SOFIAEs ist Nacht, als ich die Wohnung verlasse.Keine ruhige Nacht, sondern eine schwere, angespannte, von der Sorte, die an der Haut klebt und einen metallischen Geschmack im Mund hinterlässt.Die Art von Nacht, in der man sich sagt, dass nichts Gutes passieren kann. Und doch ist es genau das, was ich suche: etwas Schlechtes.Etwas Wahres.Ich habe Maxime gegenüber Migräne vorgeschützt. Er nickte, besorgt, sanft, aufmerksam – unerträglich.Er bot mir eine Tablette an, sagte, er würde bleiben, wenn ich wollte. Er hätte meine Hand die ganze Nacht gehalten, wenn ich ihn gelassen hätte.Aber ich will nicht, dass man meine Hand hält. Ich will, dass man mich loslässt. Dass man mich fallen lässt.Ich will wissen, ob mein Sturz einen Boden hat.Ich stieg ins Auto, ohne nachzudenken.Aber meine Hände wussten es.Sie nahmen die Straße nach Süden. Die, die zu Nathans Viertel führt. Zum Unwahrscheinlichen, zum Riskanten, zum Gefährlichen.Zu ihm. Immer ihm.Selbst wenn ich vorgebe, nicht mehr
Last Updated : 2026-03-12 Read more