POV ElaraDas Brüllen des Schneesturms schien zu verstummen, ersetzt durch das ohrenbetäubende, frenetische Hämmern meines eigenen Herzens gegen meine Rippen. Ich stand da, mein Atem bildete dichte, dampfende Wolken in der eiskalten Luft. Meine Krallen hatten sich tief in den eisigen Stein des Hofes gegraben und hielten mich aufrecht, mein Körper zitterte nicht vor Kälte, sondern vor purem Adrenalin.Rhys stand dreißig Schritte entfernt, völlig menschlich, seine breite Gestalt bildete eine krasse, einschüchternde Silhouette gegen den wirbelnden Schnee. Das immense Größenverhältnis zwischen uns war lächerlich, und doch spürte ich keine Angst, nur eine ursprüngliche, defensive Wut.Rhys ging langsam vorwärts, seine schweren Stiefel knirschten auf dem gefrorenen Matsch, und er machte keine Anstalten, sich gegen das stechende Eis zu schützen. Seine Augen glühten vor Zorn – ein feuriger Sturm, der dem Schneesturm selbst Konkurrenz machte. Er war wütend, nicht nur wegen meines Trotzes, sond
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