POV ElaraHestia begann, ihre Fläschchen einzupacken. Die bleischwere Atmosphäre schien ihren Rücken nicht zu beugen, aber ich sah, wie ihre silbernen Augen zu Boden huschten, um ihre Gedanken zu verbergen.„Das Fieber von Alpha Elara ist weg, Alpha Rhys“, krächzte Hestia, ihre Stimme nahm wieder diesen greisenhaften, kiesigen Unterton an. „Aber ihr Kopf ist immer noch voller Glas. Ich wollte nur sichergehen, dass sie nicht umkippt, sobald ich den Raum verlasse.“Rhys sah sie nicht an. Er würdigte ihre Anwesenheit keines Blickes, abgesehen von einer scharfen, abfälligen Handbewegung. Seine Augen waren auf mich fixiert, oder besser gesagt, auf meine Halspartie, wo der hohe Kragen meiner Tunika noch immer offen hing. Die kühlende Salbe, die Hestia aufgetragen hatte, glänzte schwach im Feuerschein und zeichnete die Ränder seines Mals nach.„Lass uns allein“, befahl Rhys.Hestia nahm ihre Tasche und drückte meine Hand kurz und trocken, bevor sie an ihm vorbeihuschte. Rhys bewegte sich kei
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