Aus Elaras SichtAls meine Mutter ihren letzten Atemzug tat, tat ich, was sie wollte: Ich ging zu den Hochkämmen. Ich versuchte zu leben. Ich tauchte vor dieser Festung des Elends auf, mit meinen armseligen Klamotten am Leib und einer völlig idiotischen Hoffnung. Ich dachte mir, wenn Silas mich sieht, sieht er sie. Dass tief in diesem Kerl, hinter der Macht und den Intrigen, noch eine Spur der Frau war, die er einst sein „Licht“ nannte. Ich dachte, ein Vater, selbst der schlimmste Bastard, hätte ein Gramm Mitleid mit seinem eigenen Blut.Was für eine Idiotin. Silas sah kein Mädchen; er sah einen lebenden Beweis, den man begraben musste.Er behielt mich aus „Nächstenliebe“ bei sich, ein reiner PR-Gag, um dem Rudel zu zeigen, was für ein großzügiger Alpha er war. Aber sobald die Türen geschlossen waren, behandelte er mich wie eine Infektion. Für das Haus war ich die „wolfslose Verrückte“, das Mädchen, das sich nicht verwandelt hatte, ein genetischer Fehler, der seine perfekte Blutlinie
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