Aus Elaras SichtDer Marsch war keine Heldenparade. Es war ein beschissener, eiskalter Ritt durch den Schlamm. Der Wechsel von der Hitze der Zitadelle zum beißenden Wind der Bergpässe erinnerte uns brutal an eines: Der Norden hasst alles, was atmet.Rhys und ich ritten an der Spitze. Die Vorhut und die Wölfe des Paktes hielten Abstand, wie zwei Köter, die gezwungen sind, dieselbe Veranda zu teilen, aber bereit sind, sich an die Gurgel zu gehen. Durch das Band spürte ich, wie Rhys’ Gehirn im Leerlauf drehte. Er checkte alle dreißig Sekunden den Horizont, die Hand an sein Schwert geklebt, sein innerer Wolf drehte in seinem Käfig Runden.„Wir nehmen den Hauptpass“, ließ Rhys verlauten und deutete mit dem Kinn auf die steilen Gipfel. „Das ist der kürzeste Weg, um die Eingangstür einzutreten. Wir vergessen den Überraschungseffekt, aber Silas hat nicht genug Männer, um einer Belagerung mit Varicks Triböcken standzuhalten.“„Das ist genau das, was er von dir erwartet“, antwortete ich, meine
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