DiegoDer Schmerz ist das Erste, was ich spüre, als ich aus dem Schwarz auftauche. Ein ungeheurer Schmerz, überall, der meinen Körper wie eine zweite Haut bedeckt, der bei jedem Herzschlag pulsiert, der mich in jeder Sekunde daran erinnert, dass ich lebe, dass ich atme, dass ich leide.Vor allem meine Hände.Sie sind in Weiß gehüllt, diese Hände, die so oft geschlagen, so oft besessen, so oft zerstört haben. Sie sind nur noch bandagierte Stümpfe, Erinnerungen an das, was sie waren, Versprechen dessen, was sie vielleicht nie mehr sein werden. Ich betrachte sie, oder vielmehr das, was von ihnen übrig ist, und frage mich, ob ich Valentina jemals damit werde berühren können, ob ich jemals ihre Haut, ihre Haare, ihr Gesicht werde streicheln können.Ich öffne die Augen. Die Krankenhausdecke, weiß, hell, steril. Der Geruch von Desinfektionsmittel, vom umherschleichenden Tod, vom sich festklammernden Leben. Das Geräusch der Maschinen, die piepen
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