Kaels Perspektive„Herr Viremont“, sagte mein Assistent am Telefon, „wir haben Vivienne Walter in Ihrem Casino untergebracht. Aber ihr psychischer Zustand wirkt instabil. Was Eric Williams angeht: Er ist aus dem Krankenhaus verschwunden. Seitdem ist er nirgends mehr öffentlich aufgetaucht. Wir vermuten, dass er erst abwartet, bis die Geschichte um Sie richtig hochkocht, und dann noch mehr Öl ins Feuer gießt.“Ich bestätigte es nur knapp und legte auf.Ich hatte das Krankenhaus damals in solcher Hast verlassen, so verzweifelt darauf aus, Seraphina hinterherzujagen, dass mir dieser Bastard Eric entkommen war. Aber immerhin hatte ich noch Vivienne.Sie in meiner Nähe zu behalten, war strategisch sinnvoll. Sie war ein Druckmittel. Eric würde nicht ewig fernbleiben. Nicht, solange die Frau, die sein Kind trug, in meiner Gewalt war.Und wenn dieser Skandal öffentlich wurde, würde er auf uns beide zurückfallen. Eric war schließlich kein unbedeutender Niemand. Nach außen galt er als mein Freun
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