DRITTE PERSON Zwei Tage waren vergangen, seit die Feuer erloschen waren.Der Palast trug noch immer Narben, heilte noch immer, doch das Chaos hatte sich endlich gelegt. Die Verwundeten wurden versorgt. Um die Toten wurde getrauert. Und diejenigen, die überlebt hatten, begannen, von Neuem anzufangen.Luciennes frühere Gemächer waren schwer beschädigt und ausgebrannt, doch dies hier waren neue.Lucienne saß, gestützt von einem Berg aus Kissen, in ihren neuen Gemächern. Der Raum war groß, luftig und von den Flammen unberührt geblieben. Frische Bettwäsche bedeckte das Bett, und Sonnenlicht strömte durch die Fenster, warm und golden. Es war ein starker Kontrast zur Dunkelheit der Tunnel, zum Rauch der brennenden Stadt, zu der Angst, die ihr Herz ergriffen hatte.Azrael saß neben ihr, seine Hand fest um ihre geschlossen. Sein Daumen zog langsame Kreise über ihre Haut. Seit ihrer Rettung hatte er ihre Seite nicht verlassen. Er hatte kaum geschlafen. Seine Augen waren müde, doch sie ruhten m
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