Die Pfeile kamen ohne Vorwarnung.Lady Yings Füße rutschten auf dem nassen Gras weg, das mit etwas anderem als Tau benetzt war, und ihre Knie schlugen so hart auf der Erde auf, dass ein Schock durch ihre Knochen fuhr. Der Aufprall erschütterte das Baby in ihren Armen, und der Schrei des kleinen Timothy durchschnitt das Chaos wie eine Nadel, die durch Seide sticht.„Steht auf! Steht auf!“Die Hände einer Nonne, schwielige, ruhige Hände, die jahrelang Gebetstücher gefaltet und Räucherstäbchen angezündet hatten, packten sie unter den Armen. Der Schleier der Frau hatte sich gelöst, und graue Haarsträhnen peitschten über ihr Gesicht.„Lady Ying, Ihr müsst aufstehen!“Doch ihre Beine wollten ihr nicht gehorchen. Sie waren zu Wasser geworden, zu nichts. Sie konnte nur auf die Szene vor sich starren. Der Tempelhof, der einst ein Ort des Friedens gewesen war, hatte sich in ein Schlachthaus verwandelt.Ihre Mönche, ihre sanften, lächelnden Mönche, die Timothy beigebracht hatten, seine winzigen
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