Die Welt kehrte zu Isolde in Stücken zurück. Zuerst ein schweres, hämmerndes Pochen hinter ihren Augen. Dann die rhythmische, knochenerschütternde Vibration hölzerner Planken unter ihrem Rücken.Für eine schöne, flüchtige Sekunde lächelte sie. Sie fühlte sich leicht, schwebend durch einen dunstigen, schmerzlosen Nebel. Ich bin tot, dachte sie. Es ist vorbei. Ich bin bei Roderick. Sie streckte die Hand in die Dunkelheit aus und erwartete, dass ihre Finger seine vertraute Wärme trafen, erwartete, dass er sie in seine Arme zöge und ihr sagte, sie seien sicher vor dem Hof, sicher vor dem Alpha, sicher vor allem.Stattdessen schabten ihre Knöchel an rauem Segeltuch. Der Nebel in ihrem Kopf verdampfte und wurde durch einen scharfen, sauren Gestank ersetzt, der ihren Magen heftig aufsteigen ließ. Es roch nach nassem Heu, verfaultem Getreide und frischem Kuhmist.Die Vibration unter ihr war kein friedlicher Übergang ins Jenseits. Es war ein Wagenrad, das in eine tiefe Spur auf der Schotterstr
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