An Adrian haftete der eisige Hauch von Schnee und Wind, und schon neben ihm zu stehen war schneidend kalt. Doch als er Yuna ganz umfing, wich die Kälte, und nach und nach drang seine Wärme zu ihr durch und vertrieb das klirrende Frösteln dieses Vernehmungsraums.Auch Yunas Nerven, die ganze Zeit zum Zerreißen gespannt, lösten sich allmählich.Sie wusste, ihr war nichts mehr passiert.Adrian senkte den Blick zu ihr, die Augen tief. „Du siehst aus, als würde es dich kein bisschen überraschen, dass ich komme.“Yuna lächelte leise. „Noch bin ich deine Frau. Die eigene Frau ins Gefängnis gehen zu lassen, das wäre für deinen Ruf ein nicht geringer Makel. Das lässt du nicht zu.“Das war der Grund, warum sie selbst im Revier, selbst unter Sieglindes Drohung mit lebenslanger Haft, gelassen geblieben war.Sie wusste, Adrian würde sie herausholen.Sie hätte nur nicht gedacht, dass er so schnell kommen würde, und noch dazu persönlich.„Adrian … danke.“Doch Adrian fing feinhörig das entscheidende
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