Henriks Gesicht war qualverzerrt. „Yuna, weißt du, wie ich diese Tage überstanden habe? Jeden Tag, jede Nacht – schlimmer als der Tod! Nur wenn ich mich sinnlos betrinke, bringe ich notdürftig die Augen zu. Und selbst im Schlaf träume ich nur von dir – von all den Augenblicken, die wir miteinander hatten.“„Yuna, ich liebe dich, in meinem Herzen warst immer nur du. Ich kann nicht ohne dich. Hören wir auf, uns gegenseitig zu quälen, ja? Lass uns neu anfangen, einverstanden? Versteh mich dieses eine Mal, nur dieses eine Mal, ich flehe dich an …“„Dich verstehen?“Yuna lachte auf vor Wut, so grotesk kam ihr das vor. „Und wie? Verstehen, dass du Chiara heiratest und mich zu deiner heimlichen Geliebten machst? Henrik, hat dir der Suff das Hirn weggefault, oder hältst du mich für so erbärmlich? Glaubst du das im Ernst?“Jedes Wort traf Henrik wie ein Messer und riss die Lüge in Fetzen, mit der er sich selbst betrog.Henrik spuckte einen Schwall Blut.Sein Gesicht lief grau an, die Beine trug
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