Die Zeit blieb stehen.Der Mann in der Tür senkte die Waffe nicht.Er musste etwa dreißig sein. Dunkles Haar, scharf geschnittenes Gesicht, ein schwarzer Mantel wie die anderen Männer des Ordens. Aber es waren seine Augen, die mir den Atem nahmen.Bernsteinfarben.Genau wie meine.Genau wie die des Mannes, der behauptete, mein Vater zu sein.Er lächelte, als würde er mich seit Jahren kennen.„Hallo, Schwester.“Mir wurde schwindelig.„Nein…“Noah schoss.Der Knall zerriss den kleinen Raum.Doch der Mann war schneller.Er duckte sich zur Seite, als hätte er damit gerechnet, und die Kugel schlug in das Metallregal hinter ihm ein. Glasflaschen zerbarsten. Flüssigkeit spritzte an die Wand.Der Fremde zog selbst eine Waffe — silbern, schmal, fast elegant.Noah stellte sich sofort vor mich.Breit. Unerschütterlich.„Hinter mich.“Seine Stimme war tief und hart.Ich konnte mich kaum bewegen. Mein Blick war nur auf den Mann in der Tür gerichtet.Er lachte leise.„Du beschützt sie also wirklic
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