Schließlich stand Sebastian vor Oma.Oma, die ihn einst über alles geliebt und immer verwöhnt hatte, sah ihn jetzt nur noch mit einem schwachen, resignierten Blick an. Von beiden Seiten war sie von Menschen umgeben, darunter auch Klara, die sie stützte.„Oma ...“, sprach er endlich. Seine Stimme klang jedoch etwas heiser. „Ich bin hier, um dich aus dem Krankenhaus abzuholen. Lass uns nach Hause fahren.“Der liebevolle Ausdruck auf Omas Gesicht war noch derselbe wie früher. Aber alles, was sie ihm erwiderte, war ein leiser Seufzer.„Oma, es tut mir leid. Ich bin nicht rechtzeitig gekommen, um dich zu retten ...“ Sebastian wagte kaum, sich auszumalen, was Oma während der zwei Wochen voller Misshandlungen durchgemacht hatte. Schon der bloße Gedanke daran versetzte ihm einen stechenden Schmerz mitten ins Herz.Oma schüttelte den Kopf, ihre Stimme klang noch immer sanft: „Sebastian, das ist nicht deine Schuld.“„Oma, lass uns dann nach Hause gehen, ja? Zurück in unser eigenes Zuhause.“ Wä
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