Anne schaute aus dem Fenster. Der Tag neigte sich dem Ende zu, der Garten wurde immer dunkler.„Ich habe Angst, Sophie. Nicht davor, zu gehen. Sondern davor, was danach passiert. Er wird mich nicht kampflos gehen lassen.“„ Dann wehre dich. Du bist stärker als er. Das warst du schon immer.“Anne nickte, doch der Zweifel blieb, lauerte im Hinterkopf. Sie wusste, Alexandre würde die Scheidung nicht kampflos hinnehmen. Er würde sein Geld, seine Beziehungen, seinen Anwalt einsetzen. Er würde versuchen, sie zu diskreditieren, sie für verrückt zu halten, ihr Alice wegzunehmen. Sie musste sich auf einen langen, schmutzigen, zermürbenden Kampf einstellen. Aber wenigstens würde sie ihn aufrecht, mit offenen Augen und ohne falsches Lächeln führen.An diesem Abend kam Alexandre mit einem Blumenstrauß nach Hause. Es war so unerwartet, dass Anne zunächst dachte, er hätte sie der falschen Person geschenkt. Er überreichte ihr die Rosen mit einem gezwungenen Lächeln.„Für dich. Um das wieder gutzumac
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