Sie ging wieder nach oben, half Alice in den Mantel, nahm ihre Hand und ging mit ihr wieder nach unten. Im Flur blieb sie vor dem Spiegel stehen. Die Frau, die sie anblickte, war nicht mehr der Schatten der letzten Jahre. Sie hatte dunkle Ringe unter den Augen, eingefallene Gesichtszüge, aber auch etwas, das sie schon lange nicht mehr in ihrem eigenen Spiegelbild gesehen hatte: Hoffnung."Bist du bereit, Liebling?", fragte sie Alice." Ja, Mama."Anne packte den Koffergriff, öffnete die Haustür und ging hinaus. Die frühmorgendliche Kühle traf sie, doch sie fröstelte nicht. Ohne sich umzudrehen, schloss sie die Tür hinter sich. Durch das Gartentor sah sie die Scheinwerfer eines herannahenden Autos. Sophie.Das Auto hielt am Bürgersteig. Die Tür öffnete sich, und Sophie erschien, dick eingepackt in einen übergroßen Mantel, ihre Augen noch geschwollen vom Schlaf, aber mit einem Lächeln auf den Lippen."Bist du bereit?", fragte sie." Ich bin bereit."Sophie half ihr, den Koffer in den Ko
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