Nia Eine tiefe, gedämpfte Stimme antwortete ihm, aber ich konnte nicht wirklich hören, was Marcus sagte. Ich presste mein Ohr fester an die Tür und hielt den Atem an, bis meine Lungen brannten. Plötzlich dröhnte Raymonds Stimme wie ein wütendes, ohrenbetäubendes Gebrüll durch den Hörer. „Sag ihnen, dass ich Nia niemals ausliefern werde!“, bellte er, und seine Stimme war von purem, furchterregendem Donner durchzogen, der direkt durch die schwere Eichentür vibrierte. „Ihre verdammten Treffen sind mir egal! Es ist mir egal, ob sie mir den Titel aberkennen! Wenn auch nur jemand ein Haar auf ihrem Kopf anrührt, werde ich ihn in Stücke reißen!“ Mein Herz erstarrte. Der Atem stockte mir in der Kehle, als mich eine Welle eisigen Entsetzens überrollte. Was? Mich ausliefern? Ihm den Titel aberkennen? Was ist hier los …? Das schiere Ausmaß seiner Wut ließ mich erstarren. Er war bereit, alles zu verlieren – seine Position, sein Vermächtnis, sein gesamtes Imperium –, nur um mich zu beschüt
続きを読む