Kapitel Achtunddreißig: Der Wirt*Saras Sicht„Jemand, dem du vertraust“, sagte Thalira erneut, diesmal leiser.Niemand rührte sich. Die Lichtung war still, abgesehen vom angestrengten Atmen und dem leisen Knistern der sterbenden Schattenenergie, die im Boden versank.Ich sah Kael an. Er sah zurück.„Wer?“, fragte Kael mit einer besonderen Gleichgültigkeit in der Stimme, die verriet, dass er etwas viel Größeres kontrollierte.Thalira schüttelte den Kopf. „Ich kann es dir noch nicht mit Sicherheit sagen. Korath ergreift nicht so Besitz, wie du denkst. Er übernimmt nicht vollständig die Kontrolle. Er findet einen Riss – Trauer, Bitterkeit, die Sehnsucht nach etwas Unerreichbarem – und dringt ein. Der Wirt fühlt sich immer noch wie er selbst. Glaubt immer noch, frei zu handeln. Das macht es so gefährlich.“Mira sprach vorsichtig von ihrem Platz aus, wo sie Snow stützte. „Es könnte also jeder aus dem Rudel sein?“ „Jeder mit einer Wunde, die tief genug ist, dass er sie benutzen kann“, sag
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