HUNDERTVIERUNDVIERZIG Nagrani blickte auf mich herab, wo ich auf dem kalten Steinboden kniete.Ihre dunklen, schmalen Augen wanderten über meinen gebeugten Kopf und erfassten den getrockneten Schlamm, die Wasserpflanzen und die Tränen, die tiefe Spuren im Dreck meines Gesichts hinterlassen hatten. Sie verspottete mich nicht. Sie wich nicht zurück. Eine kleine, seltsame Stille legte sich über ihre Züge. „Steh auf, Kane“, sagte Nagrani sanft. Ihre Stimme klang wie trockene Seide, die über poliertes Glas gleitet. „Ein Lykanerprinz hat nichts auf den Knien vor irgendjemandem zu suchen.“Ich stand auf, meine Beine zitterten vor Erschöpfung und Angst. Meine Hände blieben geöffnet, zitterten an meinen Seiten, meine Augen verlie&
Zuletzt aktualisiert : 2026-10-12 Mehr lesen