ÉlenaDonnerstagabend, 23:47 Uhr. Ich bin bei Adriana. In ihrem Bett. In ihren Armen.Das Zimmer liegt in bläulichem Dämmerlicht, dem Licht der Lichter von Paris, das durch die seidenen Vorhänge dringt. Ihre rechte Hand streichelt meinen Rücken, mechanisch, zieht langsame Kreise auf meiner nackten Haut, wie eine Geste, die so gewöhnlich geworden ist, dass sie ihrem Bewusstsein entgleitet. Ihr Atem ist warm und gleichmäßig an meinem Nacken, ein lauer Wind, der meine Haare hebt und sie wie eine Kaskade auf das Kissen fallen lässt. Die Wärme ihres Körpers schmiegt sich an meinen, unsere Häute, die gelernt haben, sich zu kennen, sich zu vereinen, nur noch eins zu sein.Ihre Finger wandern meine Wirbelsäule entlang, zählen jeden Wirbel wie ein stilles Gebet. Ich erschauere. Nicht vor Kälte. Vor Vergnügen. Vor dieser Zärtlichkeit, die mich jedes Mal überkommt, wenn sie mich berührt.— Bleib dieses Wochenende, murmelt sie.Ihre Stimme ist sanft, fast schüchtern. Eine Stimme, die sie nur bei
Last Updated : 2026-08-16 Read more