Kapitel 108Becca’s Perspektive„Sophie!!“, rief ich, während mein Blick fest auf den Fernseher geheftet blieb, als Schritte hielten und mich dazu veranlassten, mich umzudrehen. Sophie. Sie kam die Treppe herunter, in einem kurzen Minirock und einem Tanktop, das ihre spitzen Brustwarzen hervorhob, und mit zu einem Pferdeschwanz zusammengebundenen Haaren. „Hi, Mama“, murmelte sie, und meine Lippen zuckten. „Kannst du bitte deinem Vater sagen, dass er mir Brot mitbringen soll, wenn er kommt? Ich weiß nicht, wo ich mein Handy hingelegt habe“, sagte ich mit ruhiger Stimme. Sie seufzte und ließ sich neben mir nieder. Na ja, Sophie würde bald zwanzig werden, und ich war gerade mal achtunddreißig. Ja, ich hatte sie zur Welt gebracht, als ich achtzehn war. Ihr Vater und ich waren schon seit unserer Kindheit ein Paar. „Mist, er hat gesagt, er kommt erst spät nach Hause“, sagte sie, den Blick auf das Handy geheftet. Ein Seufzer entfuhr mir. „Er kommt immer spät zurück“, murmelte ich
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