Der Morgen kam langsam, als hätte er selbst keine Eile.Elara wachte auf, bevor das Licht wirklich stark genug war, um die Gardinen zu durchdringen. Ein mattes Grau lag über dem Zimmer. Lucien schlief noch, aber nicht tief. Seine Brauen waren leicht zusammengezogen, der Mund eine schmale Linie. Die Hand, die auf der Decke lag, zuckte manchmal, als würde sie im Traum nach etwas greifen.Sie beobachtete ihn eine Weile. Die Narben an seinem Unterarm wirkten im schwachen Licht blasser. Die eine, die er sich in der Werkstatt geholt hatte, war noch rötlich. Die älteren waren silbrig und still. Elara fragte sich, ob die Haut jemals vergaß. Ob sie die Geschichten behielt, auch wenn der Kopf versuchte, sie einzuordnen oder wegzulegen.Vorsichtig schob sie die Decke zurück und stand auf. Der Boden entzog ihren Füßen sofort die Wärme. Sie zog die Socken an, dann den dicken Pullover, der über dem Stuhl hing, und ging in die Küche. Das Fenster war beschlagen. Mit dem Ärmel wischte sie eine klare S
最終更新日 : 2026-10-08 続きを読む