Ilyses Sicht„Ich werde nicht hineingehen, Königin.“Der Agent stand am eisernen Tor, die Hände zu Fäusten geballt. Er war einer meiner besten Männer. Ich hatte ihn schon wortlos in brennende Gebäude gehen sehen.„Das ist ein Befehl“, sagte ich.„Dann bestrafe mich.“ Seine Stimme zitterte. „Aber ich werde dieses Tor nicht durchschreiten. Niemand vom Ledger wird es tun. Nicht für dich. Nicht für irgendjemanden.“„Warum?“„Wegen des Mannes, der dahinter lebt.“Ich blickte die geschotterte Auffahrt hinauf. Ein schlichtes Steinhaus, weiße Fensterläden, eine Lampe im Fenster. Es sah aus wie ein Ort, an dem jemand alt wurde und Vögel fütterte.Meine Leute hatten dreißig Stunden gebraucht, um den Mann aufzuspüren, der sich aus sämtlichen Aufzeichnungen des Landes hatte löschen lassen. Selbst jetzt wagten diejenigen, die ihn gefunden hatten, nicht, in der Nähe seiner Tür laut zu atmen.„Bleib hier“, befahl ich dem Agenten.Rhett trat vor. „Ich komme mit.“„Nein.“„Ilyse …“„Er ist mein Vater.
Zuletzt aktualisiert : 2026-10-30 Mehr lesen