Mein Freund verkaufte mich an den Falschen
Mein Freund Miles lud mich endlich zum Weihnachtsessen seiner Familie ein. Auf dem Weg dorthin verlor ich plötzlich das Bewusstsein.
Noch halb bei Bewusstsein hörte ich ihn flüstern:„Tut mir leid, Eva. Diese Schläger meinten, du bist genau der Typ ihres Chefs. Du bist einfach zu hübsch, Schatz. Gib dem die Schuld, nicht mir.“
„Hab keine Angst. Wenn du mir hilfst, die Schulden abzubezahlen … lassen sie dich vielleicht zu mir zurückkommen. Ich mache es wieder gut. Ich schwöre, ich mache es dein ganzes Leben lang wieder gut.“
Er schob mich im Rollstuhl durch den Hintereingang eines Casinos.
Das Casino meiner Familie.
Der Chef, an den er mich verkaufen wollte … war ausgerechnet mein eigener Bruder.
Seit unsere Eltern in einem Kreuzfeuer ums Leben kamen, hatte mein Bruder die volle Verantwortung für mich übernommen.
Er war mehr als nur mein Bruder, er war wie ein Vater für mich – mein Beschützer.
Mein dummer Freund sollte wirklich Angst haben – er hatte keine Ahnung, wie kompromisslos mein Bruder mich beschützte oder wie gnadenlos er mit jedem umging, der es wagte, mir wehzutun.