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Der Schatten der Angst

작가: Author Anselm
last update 게시일: 2026-09-22 23:04:21

Kael

Das Klirren von Metall hallte schwach über die Arena, während Krieger in Kreisen umherzogen und Schweiß unter der harten Nachmittagssonne von ihren Körpern tropfte.

Ich stand in der Mitte des Trainingsgeländes mit hinter dem Rücken verschränkten Armen und beobachtete sie aufmerksam.

„Nein“, bellte ich scharf, und Jack, der Krieger, der mir am nächsten stand, erstarrte sofort. „Du verlässt dich zu sehr auf rohe Gewalt.“

Jack senkte den Kopf leicht, atmete schwer.

„Dein Wolf sind nicht bloß
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  • ABGELEHNT VOM ALPHA, GEKRÖNT VOM SCHICKSAL.   Die Gäste

    Lyra„Heute muss alles perfekt sein.“Agnes’ scharfe Stimme schnitt durch den belebten Flur, während Diener hin und her eilten und Tabletts, Blumenarrangements und poliertes Silber trugen.Sie drehte sich zu mir, ihr strenger Blick verengte sich leicht, als würde sie stillschweigend beurteilen, ob ich der Verantwortung gewachsen war, die sie mir gleich übertragen wollte.„Die Tischarrangements sind besonders wichtig, Lyra“, fuhr sie bestimmt fort. „Wir empfangen heute sehr wichtige Gäste, und ich will keinen einzigen Fehler.“„Ja, Ma’am“, antwortete ich rasch.Agnes nickte und zeigte dann auf zwei Omega-Dienerinnen, die in der Nähe standen.„Ihr beiden“, rief sie scharf. „Ihr werdet Lyras Anweisungen folgen und genau das tun, was sie sagt.“Die beiden Dienerinnen senkten gehorsam den Kopf.„Ja, Madam Agnes.“Agnes wandte sich kurz wieder zu mir.„Enttäusche mich nicht.“Dann,

  • ABGELEHNT VOM ALPHA, GEKRÖNT VOM SCHICKSAL.   Unter der Zurückhaltung

    KaelIn dem Moment, als ich mein Zimmer betrat, knallte ich die Tür hinter mir mit genug Kraft zu, dass die Wände erzitterten.„Verdammt!“Ich fuhr mir mit einer Hand durchs Haar und schritt durch den Raum, der Kiefer so fest zusammengekniffen, dass er schmerzte.Lyra hatte es tatsächlich gewagt, mich abzulehnen.Trotz der Art, wie sie in meinen Kuss geschmolzen war. Trotz der Art, wie sie mich mit geröteten Wangen und geöffneten Lippen angesehen hatte. Trotz der Art, wie ihr Körper gegen meinen gezittert hatte.Nur um sich plötzlich zurückzuziehen.Verdammt! Was zum Teufel hatte ich überhaupt gedacht, als ich in ihr Zimmer ging?Es lag alles an Asher. Dieser verdammte Wolf hatte mich dazu gedrängt, zu ihr zu gehen.„Du schiebst die ganze Schuld schon wieder auf mich“, hallte Ashers faule Stimme in meinem Kopf wider.Ich schnaubte.„Weil es deine Schuld ist.“

  • ABGELEHNT VOM ALPHA, GEKRÖNT VOM SCHICKSAL.   Der Albtraum

    LyraDer Geruch von verbrennendem Fleisch würgte die Luft.Er legte sich mit jedem Atemzug an meine Kehle, dick und erstickend, und trug den metallischen Duft von Blut so stark, dass sich mein Magen heftig umdrehte.Ich stand regungslos in dem, was wie eine Einöde aussah. Mein Atem wurde unregelmäßig, als ich mich langsam umdrehte.Wo war ich?Ich blickte an mir herunter.Das weiße Kleid, das ich trug, war mit Blut beschmiert. Dunkle Flecken breiteten sich über den Stoff aus, tränkten den Saum und streiften über meine zitternden Hände.Ich stolperte leicht rückwärts… Was war das für ein Ort? Warum war ich hier?Ich blickte verzweifelt umher und erblickte eine Gestalt, die mehrere Meter von mir entfernt stand.Die Person stand regungslos mit dem Rücken zu mir, langes dunkles Haar fiel über ihre Schultern, während Rauch langsam um sie herum zog, und um ihren Hals war ein vertrauter Schal gewickelt… Mutters Schal.Meine Augen weiteten sich sofort.„Mutter?“Sie lebte.„Mutter!“Ich rannt

  • ABGELEHNT VOM ALPHA, GEKRÖNT VOM SCHICKSAL.   Der Schatten der Angst

    KaelDas Klirren von Metall hallte schwach über die Arena, während Krieger in Kreisen umherzogen und Schweiß unter der harten Nachmittagssonne von ihren Körpern tropfte.Ich stand in der Mitte des Trainingsgeländes mit hinter dem Rücken verschränkten Armen und beobachtete sie aufmerksam.„Nein“, bellte ich scharf, und Jack, der Krieger, der mir am nächsten stand, erstarrte sofort. „Du verlässt dich zu sehr auf rohe Gewalt.“Jack senkte den Kopf leicht, atmete schwer.„Dein Wolf sind nicht bloß Krallen und Reißzähne. Er ist Instinkt. Kraft. Geschwindigkeit. Bewusstsein.“ Ich tippte mit zwei Fingern gegen seine Brust. „Und all das existiert hier, selbst wenn du dich nicht verwandelt hast.“Die Krieger um uns hörten aufmerksam zu.„Glaubt ihr, die Verwandlung macht euch stärker?“ fragte ich, und meine Stimme trug über die Arena. „Falsch. Die Verwandlung verstärkt nur, was bereits in euch existiert. Ein wahrer Krieger hängt nicht allein von seiner Wolfsform ab. Wenn euer Feind euch erwisc

  • ABGELEHNT VOM ALPHA, GEKRÖNT VOM SCHICKSAL.   Eine Entscheidung treffen

    LyraAgnes stand vor mir mit zusammengekniffenen Augen, ihr Ausdruck erfüllt von Neugier und leichtem Unglauben.„Bist du dir wirklich sicher bei dem, was du gerade gesagt hast?“Ich holte Luft und nickte bestimmt.Das Frühstückstablett, das sie vorhin gebracht hatte, stand unberührt auf dem kleinen Tisch neben dem Fenster. Frisches Brot, Rührei, geschnittenes Obst und dampfender Kaffee. Agnes hatte es erst vor wenigen Momenten abgestellt, bevor meine plötzliche Erklärung sie so überrascht hatte, dass sie innehielt.„Ich meine es ernst. Ich möchte wirklich rausgehen und einen Job finden.“Agnes starrte mich mehrere Sekunden an, ohne etwas zu sagen.Ich hatte die ganze Nacht darüber nachgedacht und wusste, dass ich so nicht weiterleben konnte.Nicht mehr.Ich kannte niemanden im Stormfang-Rudel außer Agnes und Alpha Kael, und selbst sie waren mir in vielerlei Hinsicht noch Fremde. Jeden Morgen wachte ich an einem Ort auf, der sich nicht nach Zuhause anfühlte. Jedes Kleid im Schrank war

  • ABGELEHNT VOM ALPHA, GEKRÖNT VOM SCHICKSAL.   Schatten unter dem Thron

    Kael„Verdammter Arschloch!“Ich rieb mir gereizt die Schläfe, als Ashers wütende Stimme in meinem Kopf explodierte.„Kannst du endlich den Mund halten?“Der verdammte Köter brüllte mich ununterbrochen an, seit ich Lyras Zimmer verlassen hatte.„Nein, ich halte den Mund nicht!“ bellte Asher wütend. „Was zum Teufel war das?“Ich konterte: „Du warst derjenige, der gejammert hat, weil er sie wollte. Du bist der Grund, warum ich diese Bitte überhaupt gestellt habe.“Asher knurrte. „Oh, schieb das nicht auf mich. Ich habe dir nie gesagt, du sollst sie so zwingen, zuzustimmen! Du hast ihre Mutter gegen sie verwendet… Jetzt wird sie uns verdammt noch mal hassen.“„Sie hasst mich bereits.“„Das liegt daran, dass du sie wie ein Idiot abgelehnt hast!“Ein Kopfschmerz begann hinter meinen Augen zu pochen. Die Irritation in mir wurde von Sekunde zu Sekunde schlimmer.„Asher…“„Nein!“ knurrte er. „Du hast dich wie ein kompletter Bastard verhalten. Sie hat gerade ihre Eltern verloren, Kael. Sie tra

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