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Kapitel 13

Betty
„Anna.“

„Susan, endlich sehen wir uns wieder.“

Die beiden lächelten einander an und standen am Flughafen gegenüber. Anna ging schnell einen Schritt vor, um ihr beim Koffertragen zu helfen.

„Meinst du, die Zusammenarbeit ist echt?“

Susan runzelte die Stirn, ihr Blick musterte Anna einen Moment lang. Damals, als Jans die Kontrolle über die Schulz-Familie erlangt hatte, war sie gezwungen gewesen, das Land zu verlassen – einmal, um Kräfte zu sammeln, und zum anderen, um sich vor möglichen Anschlä
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    „Max ist nicht nur geizig, er ist auch ein Psychopath!“Anna konnte Nancys hartnäckiges Nachbohren nicht mehr ertragen, und die Worte entfuhren ihr einfach.Abgesehen von der Sache mit dem „Fahrpreis“ – ihn drei Monate lang zum Liebhaber zu machen, war so eine unverschämte Forderung, wer würde das ernsthaft stellen können?Krach – Die Tür zum VIP-Raum wurde heftig aufgestoßen.Eine hohe, schlanke Gestalt trat ein.Ein perfekt sitzender Anzug zeichnete seine Figur nach, im Gegenlicht stand er da, und das Licht betonte die kantigen Gesichtszüge. Seine tiefschwarzen Augen hoben sich leicht, und der Blick zielte präzise auf Anna.Annas Atem stockte, ihre mandelförmigen Augen weiteten sich, sie starrte Max ungläubig an.„Frau Weber, worüber unterhalten Sie sich denn so fröhlich?“ Die tiefe Stimme war angenehm und magnetisch.Für Anna jedoch klang sie wie ein Todesurteil – sie spürte ein Kribbeln auf der Kopfhaut.Beim Lästern ertappt zu werden, und dann noch in so einer peinlichen S

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    Anna starrte Luna eiskalt an, und ein spöttisches Lächeln huschte über ihr Gesicht.„Also Jans hat schon ein Kind mit jemand anderem. Wie heißt das?“„Das liegt daran, dass du ein Huhn bist, das keine Eier legen kann! Soll unsere Familie Schulz deswegen aussterben? Du kannst keine Kinder bekommen, und anderen wird es verboten, Kinder zu bekommen? Ein nutzloser Mensch, der keine Kinder bekommt – was für ein Recht hast du, mit meinem Bruder zusammen zu sein?“Luna sprach mit einer unverschämten Selbstsicherheit.Für Anna waren diese Worte wie ein Schlag ins Gesicht.Sie fanden einen perfekten Vorwand, um Jans’ Verhalten zu rechtfertigen.All die Jahre hatte Anna hart gearbeitet, um ein Kind zu bekommen, unzählige Nadellöcher am Körper, unermüdlicher Einsatz für die Familie Schulz, nie ein Wort des Grolls. Und in ihren Augen war sie nur ein „Nutzloser“.Annas Gesicht wurde blass, ihre Finger krampften sich zusammen.Luna warf einen Blick auf Anna und Max, ihre Augen glänzten siege

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