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Kapitel 21 – Der Druck

last update Tanggal publikasi: 2026-10-25 17:22:18

Bellini saß unter Verschluss.

Die Nachricht hatte sich schneller verbreitet als erwartet. Die unabhängigen Bosse wurden nervös. Die jungen Soldaten auf beiden Seiten verloren ihren wichtigsten Futtergeber. Der Waffenstillstand hielt aber er knirschte.

Bella stand in der Küche und rührte in einer Tasse Kaffee, die schon längst kalt war. Luca saß am Tisch und putzte eine Waffe. Die Bewegungen waren ruhig. Zu ruhig.

„Raffaele will uns sehen“, sagte er. „Heute Nachmittag. Salvatore auch. Es gibt N
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  • BLUT & ROSEN 🌹🩸   Kapitel 21 – Der Druck

    Bellini saß unter Verschluss.Die Nachricht hatte sich schneller verbreitet als erwartet. Die unabhängigen Bosse wurden nervös. Die jungen Soldaten auf beiden Seiten verloren ihren wichtigsten Futtergeber. Der Waffenstillstand hielt aber er knirschte.Bella stand in der Küche und rührte in einer Tasse Kaffee, die schon längst kalt war. Luca saß am Tisch und putzte eine Waffe. Die Bewegungen waren ruhig. Zu ruhig.„Raffaele will uns sehen“, sagte er. „Heute Nachmittag. Salvatore auch. Es gibt Neuigkeiten von Bellini.“Bella stellte die Tasse ab. „Hat er geredet?“„Mehr als uns lieb ist. Und weniger, als wir brauchen.“Sie nickte. Die Luft im Haus fühlte sich schwerer an als in den letzten Tagen.Das Treffen fand in einem anderen Lager statt. Näher an der Stadt. Riskanter. Aber Raffaele hatte darauf bestanden.Er sah aus, als hätte er seit Tagen nicht geschlafen. Salvatore ebenfalls. Die beiden Männer wirkten älter.„Bellini hat Namen geliefert“, sagte Raffaele ohne Umschweife. „Soldat

  • BLUT & ROSEN 🌹🩸   Kapitel 20 – Bellini

    Brooklyn lag nass und dunkel da.Luca parkte zwei Straßen von der Adresse entfernt. Der Regen tropfte gleichmäßig auf das Dach. Bella saß daneben und kontrollierte noch einmal die Pistole. Die Hände waren ruhig. Zu ruhig.„Zwei Eingänge“, sagte Luca leise. „Vorn und hinten. Matteo hat zwei Männer am Hintereingang. Wir gehen vorne. Schnell. Sauber. Lebend, wenn möglich.“Bella nickte. „Und wenn nicht?“„Dann nicht.“Sie stiegen aus. Die Straße war leer. Nur der Regen und das entfernte Rauschen der Stadt. Das Apartment lag im zweiten Stock eines alten Backsteinhauses. Licht brannte hinter den Vorhängen.Luca ging voraus. Bella direkt hinter ihm. Die Treppe knarrte. Im zweiten Stock stand die Tür einen Spalt offen. Fahrlässig. Oder Absicht.Luca schob sie mit dem Fuß auf.Drinnen roch es nach Zigarren und teurem Aftershave. Marco Bellini saß in einem Sessel und blätterte in einer Zeitung. Zwei Männer standen an der Wand. Als die Tür aufging, griffen sie nach den Waffen.Zu langsam.Luca

  • BLUT & ROSEN 🌹🩸   Kapitel 19 – Die Jagd

    Der unabhängige Boss hieß Gino Ricci.Kleiner Fisch mit großem Maul. Er verdiente an beiden Seiten. Waffen. Informationen. Schutzgelder. Solange der Krieg lief, lief sein Geschäft. Der Waffenstillstand war schlecht für ihn. Also fütterte er die jungen Hunde mit Gerüchten und Geld.Raffaele und Salvatore wollten ihn lebend.Bella und Luca sollten ihn finden.Sie fuhren in der Nacht los.Luca am Steuer. Bella daneben. Zwei von Matteos Männern im Auto dahinter. Keine großen Gesten. Keine lauten Waffen. Nur Informationen und Geduld.Gino hielt sich in einem alten Apartmentblock am Rand von Red Hook auf. Dritter Stock. Hintereingang. Er bewegte sich nur nachts und nie allein.„Zwei Bodyguards“, sagte Luca, während sie parkten. „Einer an der Tür. Einer innen. Wir brauchen ihn lebend und redend.“Bella nickte. Die Pistole in der Jackentasche fühlte sich kalt an.Sie warteten fast zwei Stunden. Der Regen tropfte auf das Dach des Wagens. Irgendwann ging das Licht im dritten Stock an. Dann aus.

  • BLUT & ROSEN 🌹🩸   Kapitel 18 – Die nächsten Toten

    Die zwei Toten vom letzten Abend lagen wie Blei in der Luft.Bella saß am Küchentisch und starrte auf die kalte Tasse Kaffee. Luca stand am Fenster und rauchte. Die vierte Zigarette seit dem Aufstehen. Der Rauch zog in dünnen Schwaden durch den Spalt der Tür.„Einer von uns. Einer von euch“, sagte er heiser. „Saubere Nummer. Keine Zeugen. Keine Spuren. Professionell.“„Rache für Enzo.“„Ja. Und die Dons tun so, als hätten sie damit nichts zu tun. Weil sie es vielleicht wirklich nicht tun. Die jungen Hunde handeln schon allein.“Bella rieb sich die Augen. Sie hatte kaum geschlafen. Jedes Mal, wenn ein Auto draußen vorbeifuhr, war sie hochgeschreckt.„Wie lange hält das noch?“„Keine Ahnung. Aber nicht bis zum Ende der drei Monate. Das spürt jeder.“Luca drückte die Zigarette aus und setzte sich ihr gegenüber. Seine Augen waren gerötet.„Raffaele und Salvatore wollen uns sehen. Heute Abend. Gleicher Ort wie letztes Mal.“Bella nickte. Mehr fiel ihr nicht ein.Das Lagerhaus am Dock roch

  • BLUT & ROSEN 🌹🩸    Kapitel 17 – Nach dem Begräbnis

    Das Begräbnis war vorbei.Die schwarzen Wagen rollten vom Friedhof. Die Männer gingen. Die Erde lag frisch auf Enzos Sarg. Bella und Luca fuhren zurück in das Haus am Stadtrand. Keiner von beiden sprach unterwegs. Die Anspannung hing noch in der Luft wie Rauch.Zuhause angekommen, zog Bella die Jacke aus und warf sie über einen Stuhl. Luca schloss die Tür ab und lehnte sich dagegen.„Es hat gehalten“, sagte er.„Für einen Tag.“„Ein Tag ist mehr als nichts.“Bella setzte sich aufs Bett und rieb sich das Gesicht. Die Augen brannten. Sie hatte die ganze Zeremonie über kaum geblinzelt. Jeder Blick, jede Bewegung, jedes Zucken in der Menge war eine mögliche Gefahr gewesen.Luca setzte sich neben sie. Seine Schulter berührte ihre.„Die jungen Soldaten haben das Gesicht verzogen“, sagte er. „Besonders bei uns. Die wollen Blut. Das Begräbnis hat sie nur wütender gemacht.“„Bei den Morettis genauso. Ich hab die Blicke gesehen.“Sie saßen eine Weile schweigend da. Draußen fuhr ein Auto vorbei.

  • BLUT & ROSEN 🌹🩸    Kapitel 16 – Gift

    Enzo war tot.Bella saß auf dem Küchenboden und starrte auf das Handy, als würde sich der Text noch ändern. Luca stand am Fenster und rauchte. Die dritte Zigarette hintereinander. Der Rauch zog unter dem Spalt der Tür nach draußen.„Offizielle Todesursache Herzinfarkt“, sagte er heiser. „Inoffiziell hat ihn jemand vergiftet. Jemand aus den eigenen Reihen.“„Carlo?“„Vielleicht. Oder einer der Jungen, die den Frieden hassen. Oder jemand, der will, dass der Krieg weitergeht.“Bella zog die Knie an die Brust. „Der Waffenstillstand ist noch keine sechs Wochen alt.“„Und schon bröckelt er.“Luca drückte die Zigarette im Waschbecken aus und setzte sich ihr gegenüber auf den Boden. Seine Augen waren gerötet.„Wir müssen mit Raffaele und Salvatore reden. Heute. Bevor einer von ihnen auch dran glaubt.“Bella nickte. Die Kehle war trocken.Raffaele antwortete erst nach drei Stunden.Kurze Nachricht. Treffen in zwei Stunden. Anderer Ort. Altes Lager hinter den Docks. Nur sie drei und Salvatore.

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