INICIAR SESIÓNMein Ex-Mann hat mir meinen Stolz genommen, meine Familie reingelegt und mich an unserem Jahrestag geschieden, um allen von seiner Affäre mit meiner ehemaligen besten Freundin zu erzählen. Er hat mich mit nichts zurückgelassen und gedacht, ich sei zerstört. Er hat eines vergessen: Ich bin kein Opfer; ich bin eine Überlebende. Um seine milliardenschwere Firma niederzureißen, gehe ich direkt zu seinem größten Geschäftskonkurrenten und dem gefürchtetsten Mafia-Boss der Stadt, Alexander Rossi. Ich biete ihm eine Fake-Vertrags-Ehe an, damit er das Erbe seines Großvaters sichern kann. Im Gegenzug gibt er mir das Geld und die Mafia-Macht, die ich brauche, um Josh vollständig zu ruinieren. Unsere Ehe sollte ein kaltes Geschäft sein, aber während wir dieses riskante Spiel spielen, beginnt sich Alexander zu verändern. Unter seiner besitzergreifenden und kontrollierenden Oberfläche steckt ein Mann, der panische Angst hat, allein gelassen zu werden. Meine scharfen Worte könnten das Einzige sein, was sein dunkles, beschädigtes Herz beruhigen kann.
Ver másAlexanders SichtZwei Tage später wurde der Vertrag real.Ich stand in der Haupthalle meines Anwesens, der schwarze Anzug scharf wie eine Klinge, die Maske fest über dem Gesicht. Bianca stand mir gegenüber in dem weißen Kleid, das mein Team ausgewählt hatte. Es war elegant, kalt und teuer.Der Raum war kalt. Es gab keine Blumen und keine Musik. Nur den Sturm und das Gewicht von Unterschriften, die bereits in Blut getrocknet waren.Bianca sprach ihre Gelübde durch zusammengebissene Zähne, jedes Wort wie Gift herausgepresst, und ich legte meine Gelübde ohne Zögern ab und band sie fester als jede Kette. Ich schob den massiven Diamanten auf ihren Finger, und in dem Moment, in dem er sich setzte, durchfuhr mich ein wilder Anspruch. Meine.Der Richter hetzte den Rest durch und floh mit den Zeugen, als würde der Teufel ihn jagen.Ich reichte ihr eine schwarze Kreditkarte, unsere Finger berührten sich. „Kein Limit. Benutze sie, um die Rolle zu spielen." Dann gab ich ihr das neue Telefon. „Es
Alexanders SichtIch hätte abdrücken sollen.Das war das Protokoll. Nach jeder Regel meiner Welt hätte diese Frau tot sein müssen, in dem Moment, in dem ihr Fuß meinen privaten Boden betrat. Stattdessen stand sie da in billigen, durchnässten Kleidern mit einem wilden Feuer in diesen scharfen haselnussbraunen Augen. Sie sah mich an, als gehörte ihr der verdammte Raum, völlig unbeeindruckt von der Gefahr um sie herum.Ich ließ die goldene Pistole auf dem Schreibtisch ruhen, nah genug, um sie in einer Sekunde zu greifen.„Rede." Meine Stimme sank zu einem tiefen, warnenden Grollen, das normalerweise erwachsene Männer auf die Knie fallen ließ.Sie verschwendete keine Sekunde. Sie sah mir gerade ins Gesicht und legte ihre Karten auf den Tisch.„Ich weiß alles über das letzte Testament Ihres Großvaters", sagte sie. „Sie haben genau einen Monat Zeit, eine respektable Frau von außerhalb Ihrer kriminellen Welt zu heiraten. Wenn Sie es nicht tun, übernehmen Ihre korrupten Cousins alles, was Sie
Biancas SichtIch war dem Rossi-Captain seit vier Stunden gefolgt.Regennass, Kapuze tief ins Gesicht gezogen, einen halben Block Abstand haltend durch Straßen, die nach Abgasen und nassem Asphalt rochen. Mein billiger Canvas-Mantel war vor einer Stunde durchgeweicht, aber das war mir egal. Der USB-Stick in meiner Manteltasche fühlte sich an wie eine scharfe Granate mit bereits gezogenem Stift – Beweise für Deals, die Josh McAfee direkt mit Alexander Rossis Schiffsnetzwerk verbanden. Genug, um beide zu zerstören. Genug, um zu verhandeln, wenn ich nicht zuerst getötet wurde.Der Captain führte mich zu den Docks.Das Lagerhaus saß gedrungen und grau gegen das schwarze Wasser, umgeben von rostenden Containern, die drei hoch gestapelt waren. Eine einzelne Lampe über der Laderampe warf orangefarbenes Licht über den nassen Beton. Ich beobachtete, wie zwei Wachen am Eingang rotierten, dann taktete ich sie und schlüpfte durch eine Seitentür, die nicht richtig verriegelt war. Die Faulheit von
Achtundvierzig Stunden.Das war alles, was es gebraucht hatte, damit mein ganzes Leben zu Schutt wurde.Ich saß am Rand einer klumpigen Motelmatratze. Die Wände waren dünn genug, dass man das Paar nebenan über Zigaretten streiten hörte. Der Teppich hatte eine Farbe, die einst beige gewesen sein könnte, Jahrzehnte zuvor, bevor Verzweiflung sich in jede Faser gefressen hatte. Hier war Bianca McAfee – nein, Bianca Steele – gelandet.Meine Designer-Kleider lagen über dem Boden verstreut wie abgeworfene Haut. Ich hatte den Morgen in einem Pfandhaus drei Blocks weiter verbracht und sie an einen Mann mit ölverschmierten Fingern verkauft, der mich so ansah, wie man Verzweiflung ansieht. Hungrig und gemächlich, wissend, dass man keinen Hebel hat. Er hatte mir sechzig Dollar für ein Kleid gegeben, das viertausend gekostet hatte. Ich hatte es ohne Widerspruch genommen. Das smaragdgrüne Kleid vom Jahrestag lag zerknüllt in der Ecke, wohin ich es geworfen hatte, und trug immer noch schwach den Ger











