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KAPITEL 3

Penulis: Princessa
last update Tanggal publikasi: 2026-09-12 15:24:17

Und wieder war ich in dem wunderschönen Garten.

Ich habe nie verstanden, woher er kam oder ob er überhaupt irgendwo in der realen Welt existierte.

Überall blühten tiefrote Rosen, deren süßer Duft die Luft erfüllte, und in der Mitte des Gartens stand ein Brunnen, der niemals aufhörte zu plätschern.

Und dann war er da. Er stand neben dem Brunnen und wartete auf mich, wie er es immer tat. In dem Moment, in dem er mich sah, wurde sein Gesicht sanfter.

Selbst nach vier Jahren konnte ich mich noch immer nicht daran gewöhnen, wie atemberaubend er war.

Er war groß, hatte breite Schultern und einen kräftigen, perfekt geformten Körper, durch den das schlichte schwarze Hemd, das er trug, unglaublich gut an ihm aussah.

Sein hellbraunes Haar war leicht zerzaust, als hätte er beim Warten mit den Fingern hindurchgestrichen, und ein paar Strähnen fielen ihm ganz natürlich über die Stirn.

Sein Gesicht war beinahe zu perfekt, um das eines echten Menschen zu sein. Ein markantes, kantiges Kinn, eine gerade Nase, scharf gezeichnete Wangenknochen und volle, rote Lippen, die mich jedes Mal verrückt machten, wenn ich sie ansah.

Aber es waren seine Augen, die mich immer wieder gefangen nahmen. Sie waren warm und tief, diese Art von Augen, bei denen ich mich gesehen fühlte, selbst wenn er nichts sagte.

Als seine Augen meine fanden, wurde sein ganzes Gesicht weich.

Und da war es wieder. Dieses Lächeln.

Das Lächeln, bei dem mein Herz all die schrecklichen Dinge vergaß, die außerhalb dieses Traumes auf mich warteten.

Wenn er lächelte, bekam er Grübchen. Seine Zähne waren perfekt angeordnet, als hätte Gott selbst sie so geschaffen.

„Du bist spät dran, und du siehst sehr müde aus“, sagte er und kam auf mich zu.

Ich lächelte. „Ich hatte einen schlechten Tag“, gab ich zu. „Und ja, ich bin müde, aber jetzt bin ich hier.“

Er streckte die Hand nach meiner aus, und in dem Moment, in dem sich unsere Finger berührten, breitete sich Wärme in mir aus.

Er zog mich an seine Brust und umarmte mich so fest, als würde ich verschwinden, sobald er mich losließ.

Ich verstand noch immer nicht, wie sich etwas, das nicht real war, so echt anfühlen konnte.

„Wie schlimm?“, fragte er.

Ich sah in seine wunderschönen blauen Augen und schluckte.

„Sehr schlimm.“

„Erzähl mir davon“, verlangte er.

Ich sah weg. Ich erzählte ihm nie die ganze Wahrheit. Ich wollte nicht, dass er wusste, wie schlimm es geworden war. Ich wollte nicht, dass sein wunderschönes Lächeln meinetwegen verschwand.

Also schüttelte ich den Kopf.

„Nichts, worüber es sich zu reden lohnt. Ich wäre lieber einfach hier bei dir.“

Er musterte mein Gesicht einen Moment lang. Seine Augen wanderten über jeden Teil davon, als wollte er sich jedes Detail von mir einprägen.

„Du solltest dir deswegen wirklich keine Sorgen machen.“

Er fragte nicht weiter. Stattdessen zog er mich einfach wieder in seine Arme.

Ich schloss die Augen an seiner Brust.

Zum ersten Mal an diesem Tag konnte ich wieder atmen.

„Ich habe dich vermisst“, flüsterte ich.

Seine Arme schlossen sich fester um mich. „Ich habe dich auch vermisst.“

Ich lächelte.

Er löste sich von mir, griff in seine Tasche und holte eine kleine Samtschachtel heraus.

Meine Augen weiteten sich, als er sie öffnete und eine wunderschöne Diamantkette zum Vorschein kam, die im Mondlicht funkelte.

In der Mitte befand sich ein zarter Anhänger, der mit dem Buchstaben E versehen war.

„Sie ist wunderschön“, flüsterte ich.

Er lächelte, während sein Blick auf mir ruhte. „Du bist noch viel schöner.“

Hitze stieg mir in die Wangen. Ich senkte den Blick und konnte mein Lächeln nicht verbergen.

Dann drehte ich mich um und nahm meine Haare auf eine Seite, damit er sie mir umlegen konnte.

Er trat näher.

Ich spürte, wie seine Finger sanft durch mein Haar strichen, während er es von meinem Hals wegschob.

Einen Moment später spürte ich die kühle Kette auf meiner Haut.

Seine Finger verweilten einen Augenblick, bevor er den Verschluss schloss.

„So“, murmelte er.

Ich drehte mich wieder zu ihm um und berührte den kleinen E-Anhänger mit meinen Fingerspitzen.

Ich konnte mein Lächeln nicht zurückhalten.

Noch nie hatte mir jemand etwas so Schönes geschenkt.

Und von ihm fühlte es sich wertvoller an als alle Diamanten der Welt.

Ich legte meinen Kopf an seine breite Brust.

„Glaubst du, dass du mich irgendwann finden wirst?“, fragte ich.

Er zog sich zurück und sah mir in die Augen.

„Ich weiß, dass ich es werde.“

„Wie?“

„Ich weiß es nicht.“

Er strich mit seinem Daumen über meine Wange, während er mir direkt in die Augen sah.

„Ich weiß nicht wie. Ich weiß nicht wann. Aber ich liebe dich seit vier Jahren, obwohl ich dich noch nie gesehen habe, wenn ich wach bin. Ich werde nicht aufhören zu suchen, bis ich deine Hand wirklich halten kann.“

Ich lachte leise.

„Das sagst du jedes Mal.“

„Und ich werde es so lange sagen, bis es passiert.“

Ich sah ihn an und wünschte mir, ich könnte für immer dort bleiben.

Dann flüsterte er die Worte erneut, und sie ließen mein Herz schmerzen.

„Eines Tages, Elise, werde ich dich finden.“

Ich lächelte.

Ich wusste nicht, wie möglich dieses Versprechen war. Ich wusste nicht, wer er war. Ich wusste nicht einmal, ob er real war, und ich wusste ganz sicher nicht, wo er lebte.

Mit einem Finger hob er mein Kinn an und brachte mich dazu, ihm in die Augen zu sehen.

Unsere Blicke trafen sich für das, was sich wie eine Ewigkeit anfühlte.

Dann legte er seine Lippen auf meine.

Wir küssten uns tief und hungrig, als hätte er sich schon immer danach gesehnt, dies zu tun.

Ich hielt ihn nicht auf.

Wenn überhaupt, wollte ich nicht, dass er aufhörte.

Es war das erste Mal, dass er mich küsste.

Seine Lippen schmeckten so gut. Es war so süß, dass ich nicht wollte, dass es endete.

Als ich aufwachte, war er verschwunden.

Doch ich konnte seinen Geschmack noch immer auf meinen Lippen spüren.

Ich berührte meine Lippen, und ein Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus.

Ich wurde rot.

Sein Versprechen hatte mir Hoffnung gegeben.

Er hatte versprochen, mich zu finden.

Und ich glaubte ihm.

Doch bis er mich fand, würde ich jede Hölle überleben, die sie mir entgegenwarfen.

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