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DER MANN, DEN ICH IN MEINEN TRÄUMEN SEHE
DER MANN, DEN ICH IN MEINEN TRÄUMEN SEHE
Penulis: Princessa

KAPITEL 1

Penulis: Princessa
last update Tanggal publikasi: 2026-09-12 15:22:31

ALEX

Der Traum begann immer genau auf dieselbe Weise.

Ich stand in einem riesigen, offenen Garten voller tiefroter Rosen, und sie saß auf einer niedrigen Steinmauer und wartete auf mich.

Und manchmal war ich derjenige, der wartete und neben dem Brunnen stand.

Es waren immer nur wir beide.

Keine andere Person. Kein Passant.

Vier ganze Jahre lang war das mein Leben, jede zweite Nacht.

Dasselbe Mädchen. Derselbe Traum.

Am Anfang dachte ich, ich würde einfach den Verstand verlieren. Doch nach ein paar Monaten war ihr Gesicht zu detailliert geworden, um es zu ignorieren.

Unter ihrem linken Auge befand sich eine kleine Narbe, die mir jedes einzelne Mal auffiel. Und sie hatte grüne Augen, die mich jedes Mal in ihren Bann zogen, wenn ich sie ansah.

Also begann ich zu suchen.

Ich durchsuchte fast jeden öffentlichen Park, jeden Dachgarten und jedes versteckte Gewächshaus in New York und außerhalb von New York.

Den Central Park, den Brooklyn Botanic Garden, zufällige, versteckte Innenhofgärten in Greenwich Village, ich besuchte sie alle, in der Hoffnung, genau diese Landschaft zu betreten.

Alles ohne Erfolg.

Ich stellte das beste Team ein, das ich bekommen konnte: erstklassige Privatdetektive, Experten, die sich auf die Suche nach vermissten Personen spezialisiert hatten, und pensionierte Polizisten.

Ich gab ihnen Zeichnungen, die ich aus meiner Erinnerung angefertigt hatte.

Sie ließen ihr Gesicht durch Datenbanken laufen, glichen soziale Medien ab und durchsuchten Reisedaten.

Nicht eine einzige Übereinstimmung.

Drei verschiedene Ermittler sagten mir, dass man eine Frau, die in keinem öffentlichen Register existierte, nicht finden konnte.

Mittlerweile hielten meine Freunde mich für verrückt.

Meine Familie schlug mir vorsichtig eine Therapie vor.

Die Hälfte der Zeit stimmte ich ihnen sogar zu.

War sie überhaupt real?

Oder spielte mein Unterbewusstsein einfach einen Streich mit mir?

Trotzdem lief mir jedes Mal ein Schauer über den Rücken, wenn ich an sie dachte.

Sie war wunderschön.

Gott, sie war so wunderschön.

Aber es gab eine Sache an ihr, die mir jedes Mal Sorgen bereitete, wenn wir uns in diesem ruhigen, wunderschönen Garten trafen.

Sie war immer müde.

Nicht einfach nur „Ich habe letzte Nacht schlecht geschlafen“, sondern eine tiefe, schwere Erschöpfung.

Dunkle Ringe unter ihren Augen und ihre Schultern wirkten immer schwer.

Ich fragte sie bei jeder Gelegenheit danach.

„Elise“, sagte ich, während ich neben ihr am Brunnen saß.

„Warum bist du immer so erschöpft? Was ist los?“

Sie lächelte nur, ein schwaches, trauriges kleines Lächeln, und schüttelte den Kopf.

„Du solltest dir deswegen keine Sorgen machen“, flüsterte sie.

Sie hatte einen Akzent.

Einige ihrer Worte hatten scharfe Laute, die ich nicht ganz erkennen konnte.

Ich bin nicht besonders gut darin, Akzente zu erkennen.

„Wo bist du?“, fragte ich und beugte mich näher zu ihr. „Sag mir, wo ich nach dir suchen soll. Nenn mir eine Stadt, eine Straße, irgendetwas.“

Sie starrte mich nur an, ihre Augen voller Verwirrung.

Sie wusste ebenfalls nicht, wer ich war.

Sie kannte meinen Namen nicht, meine Geschichte nicht und wusste nicht, woher ich kam.

Für sie war ich einfach ein Fremder in ihrem Schlaf.

Und jedes einzelne Mal, wenn ich sie fragte, wo ich sie finden konnte, begann die Welt um uns herum zu verschwimmen.

Ihre Stimme verschwand, und ich wachte beim Klang meines Weckers auf, während ich an die Decke meines Schlafzimmers starrte.

Ich betete, dass ich sie eines Tages finden würde.

Vorausgesetzt, sie war überhaupt real.

Wenn sie irgendwo da draußen in der realen Welt war, musste ich sie finden.

Selbst wenn es das Letzte war, was ich in meinem Leben tat.

***

Es war ein regnerischer Montagnachmittag, als mein leitender Ermittler Marcus mein Büro betrat, ohne anzuklopfen.

Er warf einen dicken braunen Umschlag auf den Glastisch vor mir.

„Ich habe dir vor Monaten gesagt, dass du die Sache fallen lassen sollst, Alex, aber du bist verdammt stur“, sagte Marcus und zog einen Stuhl heran.

„Diesmal hast du vielleicht Glück, denn mein Mann, der die Gesichtserkennungssoftware an internationalen Flughäfen überwacht, hat endlich etwas gefunden.“

Mein Herz setzte für einen Moment heftig aus. Ich richtete mich auf.

„Was hast du gefunden?“

„Einen Treffer“, sagte Marcus. „Eine Flugliste und einen Überwachungskamera-Schnappschuss vom Flughafen Heathrow in London, aufgenommen vor drei Tagen.“

Meine Hände zitterten, als ich das Papier aus dem Umschlag zog.

Es war ein körniger Schwarz-Weiß-Ausdruck aus einer Sicherheitskamera des Terminals. Mitten in der Menschenmenge stand eine Frau. Dasselbe dunkle Haar und dieselben grünen Augen.

Sie sah blass aus, hatte dunkle Schatten um die Augen und wirkte vollkommen erschöpft.

Unter dem Bild befand sich eine eingescannte Kopie ihres Reisepasses.

Name: Elise Varga.

Staatsangehörigkeit: Frankreich.

Reiseziel: JFK International Airport, New York.

Sie war real. Sie war kein Geist, und ich verlor nicht den Verstand.

„Sie ist vor drei Tagen in New York gelandet“, erklärte Marcus. „Sie hat unter ihrem richtigen Namen in einem kleinen, alten Hotel in der Nähe des Gramercy Park eingecheckt.“

„Ist sie noch dort?“, fragte ich und griff bereits nach meinem Mantel.

„Zimmer 402“, antwortete Marcus und reichte mir einen kleinen Zettel mit der Adresse. „Alex, bleib ruhig. Du kennst diese Frau nicht.“

Das war mir egal.

Ich konnte mich kaum daran erinnern, wie ich durch den starken Regen quer durch die Stadt gefahren war. Alles fühlte sich wie ein verschwommener Film an, bis ich schließlich im düsteren Flur des Hotels stand und auf die Nummer an der Tür starrte. 402

Meine Hände waren bereits schweißnass. Mein Herz hämmerte so stark, dass ich kaum atmen konnte.

Vier Jahre der Suche liefen auf genau diese Tür hinaus.

Ich holte tief Luft, hob die Hand und klopfte dreimal.

Keine Antwort.

Ich klopfte erneut, diesmal stärker.

Immer noch keine Antwort.

Ich sah auf den Zettel in meiner Hand, um sicherzugehen, dass ich die richtige Zimmernummer hatte.

Es war tatsächlich Zimmer 402.

Oder hatte Marcus mir etwa die falsche Zimmernummer gegeben?

Ich zog mein Handy heraus. Ich wollte gerade Marcus anrufen, als ich ein Geräusch hörte.

Aus dem Zimmer drangen langsame Schritte, die sich auf die Tür zubewegten.

Der Riegel klickte und die Tür öffnete sich.

Mir stockte der Atem.

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