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Chapter 2

Author: N-Victory
last update Petsa ng paglalathala: 2026-07-31 04:00:59

Mein Magen verkrampfte sich plötzlich, und eine Welle der Übelkeit stieg so schnell in mir auf, dass ich mir die Hand auf die Lippen pressen musste.

Ich wusste nicht, ob es an dem Essen lag, das ich mich gezwungen hatte zu essen …

oder daran, dass mein ganzes Leben gerade auf den Kopf gestellt worden war.

Das Handy rutschte mir leicht in der Hand.

Für einen Moment glaubte ich, ich könnte es zurückhalten.

Der Raum begann sich zu drehen.

Ich konnte nicht.

Ich eilte zum Gästezimmer den Flur hinunter, meine Schritte waren unsicher, und ich strich mit der Hand an der Wand entlang, um nicht zu stürzen. Ich stieß die Tür auf und schaffte es gerade noch ins Badezimmer, bevor es mich überkam.

Ich sank auf die Knie.

Alles kam auf einmal hoch.

Es brannte.

Meine Finger krallten sich am Rand fest, während sich mein Körper erneut verkrampfte, dann noch einmal, bis nichts mehr übrig war.

Als es schließlich vorbei war, blieb ich einfach dort, nach vorne gebeugt, und rang nach Luft.

Mein Hals brannte.

Ich rührte mich nicht.

Das Bild kam zurück.

Dieses Foto.

Mein Magen zog sich erneut zusammen, doch es war nichts mehr da, was noch hätte hochkommen können.

Ein leises, gebrochenes Geräusch entwich mir.

Langsam lehnte ich mich zurück, ließ den Kopf gegen die kalte Wand sinken und starrte ins Leere.

Für einen Moment war alles viel zu still.

Als hätte sich die Welt ohne mich weitergedreht.

Ich schluckte, aber es half nicht.

Ich konnte es immer noch sehen.

Vielleicht lag ich falsch.

Vielleicht war er es gar nicht.

Vielleicht—

Ich schloss die Augen fest.

Nein.

Ich wusste, dass er es war.

Ein zittriger Atemzug entwich meinen Lippen, als ich mich aufrichtete und den Wasserhahn aufdrehte. Ich spritzte mir Wasser ins Gesicht.

Es war kalt, aber es half nicht.

Ich hob den Blick zu meinem Spiegelbild.

Für einen Moment erkannte ich mich selbst nicht wieder.

Mein Gesicht war blass.

Meine Augen sahen … anders aus.

Als hätte sich etwas hinter ihnen verändert.

Ich starrte noch einen Augenblick länger hinein, griff dann nach einem Handtuch und drückte es gegen mein Gesicht, während ich langsam atmete.

Ich ging zurück ins Wohnzimmer und hob mein Handy auf, das neben das Sofa gefallen war.

Langsam setzte ich mich wieder hin und entsperrte es.

Meine Finger verharrten einen Moment, bevor ich erneut die Story öffnete.

Sie war immer noch da.

Nichts hatte sich verändert.

Ich starrte auf den Bildschirm, während mein Griff um das Handy fester wurde.

Ich träumte nicht.

Es war keine Einbildung.

Was machte er mit ihr?

Warum war er vom Frühstück weggegangen …

nur um sich mit ihr zu treffen?

Die Fragen kamen immer wieder, eine nach der anderen, und legten sich wie eine schwere Last auf meine Brust, die ich nicht abschütteln konnte.

Ich schloss die Story nicht sofort.

Ich starrte sie weiter an, als würde sich etwas verändern, wenn ich sie nur lange genug ansah.

Doch das tat es nicht.

Schließlich sperrte ich das Handy und ließ es neben mir aufs Sofa fallen.

Der Rest des Tages verging, ohne dass ich es überhaupt bemerkte.

Die ganze Zeit blieb ich auf dem Sofa sitzen.

Meine Gedanken kehrten immer wieder an denselben Ort zurück …

zu demselben Bild …

zu derselben Erkenntnis, der ich mich noch nicht stellen wollte.

Der Himmel draußen wurde langsam dunkel.

Das Haus wurde immer stiller.

Trotzdem rührte ich mich nicht.

Ich wartete.

Als ich schließlich wieder auf die Uhr sah, war es fast elf Uhr nachts.

Er war immer noch nicht zu Hause.

Ich hatte ihn zuvor angerufen.

Mehr als einmal.

Er war nicht rangegangen.

Das tat er nie.

Das Geräusch eines Autos, das auf das Grundstück fuhr, ließ mich sofort aufrecht sitzen.

Mein Herz machte einen Sprung.

Mein Blick richtete sich auf die Haustür.

Ein paar Sekunden später öffnete sie sich.

Dominic kam herein, seine Schritte waren unsicher.

Er stolperte leicht und fing sich an der Tür ab, bevor sie sich hinter ihm schloss.

Ohne nachzudenken stand ich auf.

Er war betrunken.

Das war nichts Ungewöhnliches.

Doch etwas anderes war es.

Er lächelte.

Ich erstarrte.

In den drei Jahren unserer Ehe …

hatte ich ihn noch nie so lächeln sehen.

Kein einziges Mal.

Nicht mich an.

Überhaupt nichts.

Aber jetzt …

sah er … glücklich aus.

Etwas zog sich schmerzhaft in meiner Brust zusammen.

Langsam ging er auf mich zu, seine Schritte waren unsicher, und blieb schließlich direkt vor mir stehen.

Er legte den Kopf leicht schief, während er mich ansah, als würde er versuchen, richtig zu fokussieren.

Mir stockte der Atem.

Er hatte mich noch nie so angesehen.

Nicht so lange.

Nicht so aufmerksam.

Sein Blick blieb auf meinen Augen ruhen, und für einen Moment …

vergaß ich alles andere.

Ich vergaß das Foto.

Ich vergaß, warum meine Brust den ganzen Tag über geschmerzt hatte.

Langsam hob er die Hand.

Seine Fingerspitzen strichen über meine Lippen.

Sanft.

Behutsam.

Mein Atem stockte.

Ich blieb vollkommen regungslos stehen.

Er trat näher.

Zu nah.

Ich konnte seinen Atem auf meiner Haut spüren.

Seine Finger glitten weiter und strichen mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht.

Mein Herz begann schneller zu schlagen.

Für einen Moment …

fühlte es sich an wie etwas, worauf ich so lange gewartet hatte.

Etwas, das ich mir viel zu oft ausgemalt hatte.

Dann beugte er sich näher zu mir und flüsterte—

„Verdammt, Mirabel.“

Mein Körper wurde augenblicklich eiskalt.

Der Moment zerbrach so vollständig, als hätte es ihn nie gegeben.

„Du bist die schönste Frau, die ich je gesehen habe …“, murmelte er mit leiser, unsicherer Stimme. „Du hast keine Ahnung, wie sehr ich dich vermisst habe … all die Jahre … danke, dass du zu mir zurückgekommen bist …“

Die Wärme, die ich eben noch gespürt hatte, verschwand so schnell, dass sie eine Kälte hinterließ, von der ich nicht einmal gewusst hatte, dass ich sie fühlen konnte.

Ich stieß ihn von mir, noch bevor mir bewusst wurde, was ich tat.

Als würde seine Berührung plötzlich brennen.

Er taumelte rückwärts und fiel zu Boden.

Das Geräusch ließ etwas in mir zerbrechen.

Sofort machte ich einen Schritt auf ihn zu.

Der Instinkt übernahm die Kontrolle, noch bevor mein Verstand nachkommen konnte.

„Dominic—“

Doch er hörte mir nicht zu.

Seine Augen waren bereits geschlossen.

Er murmelte noch immer etwas vor sich hin, Worte, die ich nicht vollständig verstehen konnte.

Mein ganzer Körper fühlte sich schwach an.

Als könnte ich mich nicht mehr lange auf den Beinen halten.

Die einzige Zärtlichkeit, die ich jemals von ihm gespürt hatte …

Der einzige Moment, in dem ich geglaubt hatte—

Ich schluckte schwer.

Er galt nicht mir.

Er hatte nie mir gegolten.

Sie galt ihr.

Es war immer sie gewesen.

Eine stille Erkenntnis legte sich auf meine Brust.

Schwer.

Unausweichlich.

Also …

hatte er sie nie vergessen.

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