DIE STUMME ERBIN: WIEDERGEBOREN, UM SIE ALLE ZU VERNICHTEN

DIE STUMME ERBIN: WIEDERGEBOREN, UM SIE ALLE ZU VERNICHTEN

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DIE STUMME ERBIN: WIEDERGEBOREN, UM SIE ALLE ZU VERNICHTEN Lola Anderson glaubte einst, dass sie alles hatte: eine wohlhabende Familie, einen liebevollen Freund und ein wunderschönes Zuhause. Doch sie irrte sich. Von den Menschen verraten, denen sie am meisten vertraute, musste Lola hilflos mitansehen, wie ihre Stiefschwester Victoria ihr das Glück raubte, ihr Freund Damon ihr Vertrauen zerstörte und ihr eigener Vater, Richard Anderson, die Wahrheit über das Erbe ihrer Mutter vor ihr verbarg. Nachdem sie ihre Stimme und alles verloren hatte, was ihr einst gehörte, endete Lolas erstes Leben mit einem grausamen Verrat. Doch das Schicksal schenkte ihr eine zweite Chance. Sie erwacht drei Jahre in der Vergangenheit, wieder jung, aber mit jeder einzelnen Erinnerung an die Menschen, die ihr Leben zerstört haben. Diesmal weigert sie sich, erneut das unschuldige Mädchen zu sein, das sie einst so leicht manipulieren konnten. Mit dem Wissen aus ihrem früheren Leben beginnt Lola, die Geheimnisse rund um das verborgene Erbe ihrer Mutter aufzudecken. Mit der Hilfe des geheimnisvollen Milliardärs Adrian Blackwood entdeckt sie eine geheime Familieninvestition, gefälschte Dokumente, verschwundene Erklärungen und eine Verschwörung, die weit über ihre eigene Familie hinausgeht. Doch je tiefer sie nachforscht, desto gefährlicher wird die Wahrheit. Ihr Vater verbirgt etwas. Ihre Stiefschwester ist verzweifelt darum bemüht, ihre Stellung zu schützen. Ihr ehemaliger Freund weiß mehr, als er zugibt. Und die Menschen, die einst über ihre Zukunft bestimmten, beginnen zu erkennen, dass Lola nicht länger so leicht zu täuschen ist. Sie nahmen ihr die Stimme. Sie stahlen ihr Erbe. Sie verrieten ihre Liebe. Doch sie haben eines vergessen. Eine Frau, die eine zweite Chance auf das Leben erhält, muss nicht dieselbe Geschichte noch einmal durchleben. Diesmal wird Lola sich ihren Namen zurückholen, das Vermächtnis ihrer Mutter beschützen und ein eigenes Imperium aufbauen.

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الفصل الأول

Kapitel 1: Die perfekte Familie

Das Anwesen der Andersons erstrahlte im Lichterglanz.

Teure Autos füllten die riesige Auffahrt, während Kellner in schwarzen Anzügen durch den wunderschön dekorierten Garten eilten und Tabletts mit Champagner und erlesenen Köstlichkeiten trugen.

Dieser Abend sollte etwas ganz Besonderes werden.

Es war Lola Andersons dreiundzwanzigster Geburtstag.

Und scheinbar wusste die ganze Stadt davon.

Lola stand vor dem Spiegel in ihrem Schlafzimmer und richtete die zarte Diamantkette um ihren Hals. Ihr langes, dunkles Haar fiel über ihre Schultern, und ihr champagnerfarbenes Abendkleid schmiegte sich elegant an ihre Figur.

Einen Moment lang betrachtete sie ihr Spiegelbild, bevor sie lächelte.

„Alles Gute zum Geburtstag, Lola“, flüsterte sie.

Ein leises Klopfen unterbrach ihre Gedanken.

„Herein!“

Die Tür öffnete sich und eine junge Frau in einem wunderschönen roten Kleid trat ein.

Victoria Anderson.

Ihre Stiefschwester.

Victoria lächelte, als sie auf Lola zukam. In ihren Händen hielt sie eine kleine Geschenkbox.

„Alles Gute zum Geburtstag, Schwesterherz!“

Lola drehte sich sofort um.

„Victoria!“

Eilig ging sie auf sie zu und nahm das Geschenk entgegen.

„Das hättest du doch nicht tun müssen.“

„Warum denn nicht? Du bist meine Schwester.“

Victoria lächelte süß.

Zumindest glaubte Lola das.

„Mach es auf“, forderte Victoria sie auf.

Vorsichtig löste Lola das Geschenkband und öffnete die Schachtel.

Darin lag ein wunderschönes silbernes Armband.

Ihre Augen weiteten sich.

„Victoria, das ist wunderschön!“

„Gefällt es dir?“

„Ich liebe es!“

Lola umarmte sie sofort.

„Vielen, vielen Dank!“

Victoria erwiderte die Umarmung, doch sobald Lola ihr Gesicht nicht mehr sehen konnte, veränderte sich ihr Ausdruck.

Für einen kurzen Augenblick verschwand ihr Lächeln.

Sie hatte wochenlang gebraucht, um dieses Armband auszusuchen. Allerdings nicht, weil sie Lola glücklich machen wollte, sondern weil sie wollte, dass alle sie für die perfekte Schwester hielten.

Schließlich war der äußere Schein wichtig.

Besonders in der Familie Anderson.

„Komm bald nach unten“, sagte Victoria und trat einen Schritt zurück. „Alle warten auf dich.“

„Ich bin in fünf Minuten da.“

„Lass deine Gäste nicht zu lange warten, Geburtstagskind.“

Victoria verließ das Zimmer.

Sobald sich die Tür geschlossen hatte, wandte Lola sich wieder dem Spiegel zu.

Sie betrachtete das Armband und lächelte.

Sie ahnte nicht, dass die Person, die ihr gerade zum Geburtstag gratuliert hatte, eines Tages zu den größten Ursachen ihres Leidens gehören würde.

---

Unten war die Feier bereits in vollem Gange.

Geschäftsleute, Politiker, Prominente und Mitglieder wohlhabender Familien hatten sich im Garten versammelt.

Im Mittelpunkt des Geschehens stand Richard Anderson, Lolas Vater.

Er war ein angesehener Geschäftsmann und Vorsitzender der Anderson Holdings, eines der erfolgreichsten Unternehmen des Landes.

Neben ihm stand seine Ehefrau Evelyn Anderson.

Evelyn war Victorias leibliche Mutter.

Sie trug ein prächtiges goldenes Abendkleid und begrüßte die Gäste mit einem Lächeln, das ihr Gesicht scheinbar nie verließ.

„Wo ist Lola?“, fragte Richard und warf einen Blick zur Treppe.

„Sie macht sich noch fertig“, antwortete Evelyn. „Du weißt doch, wie junge Frauen sein können.“

Richard lachte leise.

„Heute ist ihr besonderer Tag. Lass ihr ruhig Zeit.“

Victoria stand in der Nähe und hörte aufmerksam zu.

„Vater, Lola wird gleich herunterkommen.“

Richard wandte sich ihr zu.

„Victoria, hast du deine Schwester gesehen?“

„Ja. Sie sieht wunderschön aus, wie immer.“

„Gut.“

Richard legte eine Hand auf Victorias Schulter.

„Ihr beide seid meine größten Geschenke.“

Victoria senkte den Blick.

„Danke, Vater.“

Doch innerlich ärgerte sie dieser Satz.

Ihr beide.

Sie hasste es, das zu hören.

In ihren Augen gab es nur eine Person, die es verdiente, das Vermögen der Andersons zu erben.

Und diese Person war ganz sicher nicht Lola.

---

Einige Minuten später richteten sich plötzlich alle Blicke der Gäste auf die Treppe.

Lola erschien.

Mit einem strahlenden Lächeln stieg sie die Marmorstufen hinunter.

„Alles Gute zum Geburtstag, Lola!“

„Schaut euch unser wunderschönes Geburtstagskind an!“

„Schon dreiundzwanzig!“

Sie lachte und begrüßte jeden, der auf sie zukam.

Richard ging auf sie zu und breitete die Arme aus.

„Meine Prinzessin.“

„Papa!“

Sie umarmte ihn fest.

„Alles Gute zum Geburtstag, mein Schatz.“

„Danke.“

Richard küsste sie auf die Stirn.

„Möge dir dieses neue Lebensjahr alles bringen, was dein Herz begehrt.“

Lola lächelte.

„Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als noch viele weitere Geburtstage mit dir feiern zu können.“

Richard lachte.

„Dann muss ich wohl noch mindestens fünfzig Jahre gesund bleiben.“

„Mindestens!“

Beide lachten.

Victoria beobachtete sie aus einiger Entfernung.

Ein Kellner trat mit einem Glas Saft an sie heran.

„Darf ich Ihnen etwas zu trinken anbieten, gnädige Frau?“

„Nein, danke.“

Ihr Blick blieb auf Lola gerichtet.

Sie konnte einfach nicht verstehen, warum alle Lola behandelten, als wäre sie der wertvollste Mensch auf der Welt.

Sie selbst lebte schon seit Jahren in diesem Anwesen.

Sie hatte dieselben Schulen besucht, teure Kleidung getragen und dieselben Privilegien genossen.

Und trotzdem war sie immer nur die Zweite.

Lola war die geliebte Tochter.

Lola war die Prinzessin.

Lola war die Zukunft der Anderson Holdings.

Und Victoria war lediglich die Stieftochter.

Sie umklammerte ihr Handy fester.

Eines Tages würde sich alles ändern.

---

„Darf ich um eure Aufmerksamkeit bitten?“

Richards Stimme hallte durch den Garten.

Nach und nach verstummten die Gespräche.

Er stellte sich neben Lola und hielt ein Mikrofon in der Hand.

„Ich möchte mich bei euch allen bedanken, dass ihr heute Abend gekommen seid, um den Geburtstag meiner Tochter mit uns zu feiern.“

Die Gäste applaudierten.

Lola lächelte verlegen.

Richard fuhr fort.

„Einige von euch wissen bereits, dass Lola vor Kurzem ihr betriebswirtschaftliches Studium abgeschlossen hat. Sie hat hart gearbeitet, und ich bin unglaublich stolz auf sie.“

Erneut ertönte Applaus.

„Tatsächlich habe ich heute Abend noch etwas Besonderes anzukündigen.“

Lola wandte sich ihrem Vater zu.

„Papa?“

Richard lächelte.

„Ab nächsten Monat wird Lola bei Anderson Holdings anfangen. Ich finde, es ist an der Zeit, dass sie mehr über unser Familienunternehmen lernt.“

Die Gäste applaudierten erneut.

Lolas Augen weiteten sich.

„Wirklich?“

Richard nickte.

„Natürlich. Du bist meine Tochter, und eines Tages wirst du eine wichtige Position in diesem Unternehmen übernehmen.“

Lola umarmte ihn.

„Danke, Papa. Ich verspreche dir, dass ich dich nicht enttäuschen werde.“

„Das weiß ich.“

Am anderen Ende des Gartens veränderte sich Victorias Gesichtsausdruck.

Sie blickte zu ihrer Mutter.

Auch Evelyn hatte aufgehört zu lächeln.

Keine von beiden hatte erwartet, dass Richard ausgerechnet heute Abend eine solche Ankündigung machen würde.

Victoria beugte sich näher zu ihrer Mutter.

„Wusstest du davon?“

Evelyn schüttelte leicht den Kopf.

„Nein.“

Victoria blickte wieder zu Lola.

Ihre Stiefschwester nahm gerade Glückwünsche von allen Seiten entgegen.

Ein unangenehmes Gefühl breitete sich in ihrer Brust aus.

Sie hatte jahrelang darauf gewartet, endlich eine wichtige Rolle in dieser Familie zu spielen.

Und nun bekam Lola alles, ohne überhaupt darum bitten zu müssen.

---

Später am Abend entfernte sich Lola ein wenig von der Menschenmenge, um einen Anruf entgegenzunehmen.

Es war Damon Cross.

Ihr Freund.

Sofort huschte ein Lächeln über ihr Gesicht.

„Hallo?“

„Alles Gute zum Geburtstag, meine Schöne.“

„Danke! Ich dachte schon, du hättest es vergessen.“

„Deinen Geburtstag vergessen? Niemals.“

Lola lachte.

„Wo bist du?“

„Draußen. Komm und sieh selbst.“

Ihr Gesicht hellte sich auf.

„Du bist hier?“

„Schau hinter dich.“

Lola drehte sich um.

In der Nähe des Eingangs stand Damon in einem schwarzen Anzug. In seinen Händen hielt er einen Strauß weißer Rosen.

„Damon!“

Sie eilte zu ihm.

Er lächelte und überreichte ihr die Blumen.

„Für dich.“

Lola nahm den Strauß entgegen.

„Sie sind wunderschön.“

„Nicht so wunderschön wie du.“

Sie lachte leise.

„Du bringst mich noch zum Erröten.“

„Genau das ist meine Absicht.“

Damon küsste sie auf die Stirn.

Er war seit fast drei Jahren ein Teil von Lolas Leben. Sie vertraute ihm vollkommen und war überzeugt, dass sie ihn eines Tages heiraten würde.

„Papa hat angekündigt, dass ich nächsten Monat bei Anderson Holdings anfangen werde“, erzählte sie aufgeregt.

Damons Lächeln blieb unverändert.

„Wirklich? Das ist ja wunderbar.“

„Ich weiß! Ich bin so glücklich.“

„Herzlichen Glückwunsch, mein Schatz.“

Er nahm sie in die Arme.

Doch seine Gedanken waren ganz woanders.

Er hatte bereits vor diesem Abend von Richards Ankündigung gewusst.

Und er wusste auch, dass Victoria alles andere als glücklich darüber war.

Tatsächlich hatte Victoria ihn noch am selben Nachmittag kontaktiert.

Sie hatte ihm gesagt, dass sie etwas Wichtiges besprechen müssten.

Etwas, das Lola betraf.

Etwas, das alles verändern könnte.

---

Am anderen Ende des Gartens beobachtete Victoria Damon und Lola.

Sie entschuldigte sich bei einer Gruppe von Gästen und ging in Richtung des Seitengangs.

Ihr Handy vibrierte.

Eine Nachricht erschien.

Unbekannte Nummer: Ist alles vorbereitet?

Victoria tippte hastig eine Antwort.

Victoria: Noch nicht. Ich kümmere mich darum.

Eine weitere Nachricht traf ein.

Unbekannte Nummer: Du hast mir versprochen, dass es noch vor Monatsende passiert.

Victoria warf einen Blick zu Lola.

Sie lachte gerade über etwas, das Damon gesagt hatte.

Victoria: Hab Geduld. Alles wird geregelt.

Sie sperrte ihr Handy und steckte es in ihre Handtasche.

Als sie sich umdrehte, stand Evelyn hinter ihr.

„Mit wem hast du geschrieben?“

Victoria erschrak so sehr, dass ihr beinahe das Handy aus der Hand gefallen wäre.

„Mutter! Du hast mich erschreckt.“

Evelyn musterte ihr Gesicht.

„Was ist los?“

„Nichts.“

„Victoria.“

Die junge Frau seufzte.

„Ich habe es einfach satt, ständig mitansehen zu müssen, wie Lola alles bekommt.“

Evelyn blickte zum Garten.

„Sprich leiser.“

„Warum? Es ist doch wahr! Vater hat gerade angekündigt, dass sie ins Unternehmen einsteigen wird. Und was ist mit mir?“

„Nicht hier.“

„Wann dann? Wenn sie sich schon alles genommen hat?“

Evelyn ergriff die Hand ihrer Tochter.

„Hör mir gut zu. Dein Vater hat in dieser Familie viele Entscheidungen getroffen, aber das bedeutet nicht, dass alle davon endgültig sind.“

Victoria sah ihre Mutter an.

„Was soll das heißen?“

Evelyn beugte sich näher zu ihr.

„Es bedeutet, dass du Geduld haben musst.“

Victoria betrachtete sie einen Moment lang.

Dann erschien langsam ein kleines Lächeln auf ihrem Gesicht.

„In Ordnung, Mutter.“

Doch sie hatte keineswegs vor, für immer geduldig zu bleiben.

---

Gegen halb zwölf begannen die Gäste, die Feier zu verlassen.

Lola stand am Eingang und bedankte sich bei allen, die gekommen waren.

Damon trat auf sie zu.

„Ich muss jetzt gehen.“

Sie sah enttäuscht aus.

„Schon?“

„Ich habe morgen früh ein wichtiges Meeting.“

„Oh. Na gut.“

Er berührte ihre Schulter.

„Sei nicht traurig. Wir sehen uns morgen.“

„Versprochen?“

„Versprochen.“

Er küsste sie auf die Stirn und ging zu seinem Auto.

Lola sah ihm nach, bevor sie sich wieder umdrehte.

Victoria kam mit zwei Gläsern Saft auf sie zu.

„Hier, Geburtstagskind.“

Lola nahm eines der Gläser entgegen.

„Danke.“

„Hat dir dein Geburtstag gefallen?“

„Sehr sogar. Ich hätte mir nichts Besseres wünschen können.“

Victoria lächelte.

„Das freut mich.“

Lola nahm einen Schluck.

Victoria beobachtete sie aufmerksam.

Für einen Augenblick sah es so aus, als wollte sie etwas sagen.

Doch dann überlegte sie es sich anders.

„Gute Nacht, Lola.“

„Gute Nacht, Victoria.“

Victoria entfernte sich.

Lola blieb noch einen Moment am Eingang stehen und betrachtete das Armband an ihrem Handgelenk.

Sie dachte an ihren Vater, ihren Freund und die Familie, von der sie glaubte, dass sie sie liebte.

Sie hatte alles, was sie sich wünschte.

Ein wunderschönes Zuhause.

Einen liebevollen Vater.

Eine vielversprechende Zukunft.

Und eine Schwester, der sie vertraute.

Sie ahnte nicht, dass die größte Gefahr in ihrem Leben bereits unter demselben Dach wohnte.

---

Gegen Mitternacht kehrte Lola endlich in ihr Schlafzimmer zurück.

Sie nahm ihre Ohrringe ab und legte sie auf den Schminktisch.

Plötzlich vibrierte ihr Handy.

Eine Benachrichtigung erschien.

Es war eine Nachricht von einer unbekannten Nummer.

Sie öffnete sie.

Unbekannte Nummer: Genieße deinen Geburtstag, solange du noch kannst, Lola Anderson.

Sie runzelte die Stirn.

„Was?“

Eine weitere Nachricht traf ein.

Unbekannte Nummer: Nicht alles, von dem du glaubst, dass es dir gehört, gehört dir tatsächlich.

Lola starrte auf den Bildschirm.

Sie tippte eine Antwort.

Lola: Wer ist da?

Keine Antwort.

Sie versuchte, die Nummer anzurufen.

Doch sie war nicht erreichbar.

Ein seltsames Gefühl breitete sich in ihr aus.

Vielleicht war es nur ein Scherz.

Möglicherweise wollte einer der Gäste ihr Angst einjagen.

Sie legte das Handy auf den Tisch und wandte sich dem Fenster zu.

Draußen wurden nach und nach die Lichter im Garten ausgeschaltet.

Die Feier war vorbei.

Ihr dreiundzwanzigster Geburtstag war zu Ende gegangen.

Und irgendwo im selben Anwesen besprachen bereits zwei Menschen, wie sie ihr die Zukunft rauben konnten.

Lola legte sich ins Bett, ohne zu ahnen, dass ihr perfektes Leben kurz vor dem Zusammenbruch stand.

Denn manchmal sind es genau die Menschen, die lächeln und deinen Erfolg feiern, die insgeheim nur auf deinen Untergang warten.

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